Stoppt A52 Willkommen auf der Homepage der Interessengemeinschaft "Stoppt A 52" Bottrop!
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Pressemitteilungen der Interessengemeinschaft und Medienberichte

Leserbriefe finden Sie hier

14. März 2009: WAZ:
"Wie eine zweite A40 mitten durchs Ruhrgebiet"

 DKP-Ratsmitglieder demonstrieren gegen neue Transitstrecke hier

14. März 2009: WAZ:
"Initiative wittert Salamitaktik"

Bericht über unsere Bürgerinformationsveranstaltung. Mehr lesen Sie hier

09. März 2009, WAZ:

"Transitroute mit Auswirkungen"
Den Beitrag lesen Sie hier

01. März 2009, Mittendrin (Bottrop):
"Von der Autobahn springt der Schall"
Den Beitrag lesen Sie auf Seite 8  hier

19. Februar 2009, WAZ:
"Nur eine Transitroute geplant"
Den Beitrag lesen Sie hier

13. Februar 2009, 98,7 Radio Emscher-Lippe:
"Ende März könnte die Zukunft der A 52 in Gladbeck etwas klarer werden."
Der Sender berichtet, dass der Rat sich am 23. März zu einer Sondersitzung treffen soll. Darin will die Stadt Stellung zur A 52 nehmen.  Wie die A 52 in Gladbeck aussehen soll, steht weiterhin nicht fest. Der Oberbürgermeister von Gladbeck möchte, dass die Autobahn als Tunnel  gebaut wird.

11. Februar 2009, WAZ Bottrop:
"Nur zwei Anschlüsse für die neue A52"
Den Beitrag lesen Sie hier

10. Februar 2009, WAZ Essen-Nord:
"Bürger wehren sich gegen den Ausbau der A52"
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09. Februar 2009, WAZ Bottrop:
"Initiative Stoppt A52 lädt zur Infoveranstaltung"
Den Beitrag lesen Sie hier

09. Februar 2009, WAZ Gladbeck:
"Wir müssen Mitgewinner sein"
Den Beitrag lesen Sie hier

09. Februar 2009, 98,7 Radio Emscher Lippe:
Die Pläne für den Umbau der B 224 in Bottrop liegen ab heute für vier Wochen im Stadtplanungsamt aus.
Der Sender berichtet, dass Einwände oder Anmerkungen bis Anfang April bei der Stadt Bottrop oder der Bezirksregierung eingereicht werden können. Weiter heisst es "Der Ausbau der B 224 zur Autobahn wird in Bottrop besonders auf der Horster Straße für mehr Verkehr sorgen."

28. September 2007, Bildzeitung:
"Städte müssen Bürger vor Feinstaub schützen"
Leipzig-Anwohner stark befahrener Straßen haben einen Rechtsanspruch auf Schutzmaßnahmen                        ( z.B. Verkersbeschränkungen ) gegen  Gesundheitsschädlichen Feinstaub .Das entschied jetzt das Bundesverwaltungsgericht Leipzig.Dies gelte auch,wenn für das betroffene Gebiet noch kein  kommunaler Aktionsplan vorliege .

17. Oktober 2007, WAZ Gladbeck, Von Kathrin Hugenschütt:
"Die Hoffnung steigt"   
Aufatmen, das neue Gutachten ist da: Familie Will, ihre Nachbarn und auch Ralf Michalowsky von der Bürgerinitiative "Ab   durch die Heege" sind erleichtert, dass nun wieder Bewegung in die A52-Frage kommt
Als Andreas Will gestern am Frühstückstisch die Zeitung aufschlug, fiel dem Familienvater ein Stein vom Herzen. Das von   der Stadt Gladbeck in Auftrag gegebene Gutachten zum Ausbau der A 52 liegt vor und damit steigt bei den Anwohnern   die Hoffnung, dass in den Siedlungen um die B224 ein Stück Lebensqualität erhalten bleibt.
Die Ergebnisse des Gutachtens, die sieht Will genau wie seine Nachbarn als Bestätigung. "Es ist das erste Gutachten,   das einigermaßen realistisch ist und den Regeln entspricht", freut sich Will darüber, dass die Lösung der Autobahnfrage   zukünftig wohl auf den Tunnel oder die Auslagerung durch die Heege hinauslaufen wird. "Die Position der CDU, es gäbe   nicht mehr Lärm und Feinstaub ist einfach hinrissig", ärgert er sich, "denn wenn hier 200 bis 250 Prozent mehr LKW   durchheizen, dann ist es Blödsinn, dass die Lärm- und Feinstaubbelastung nicht steigt". Jetzt, so Will, sei das endlich von   offizieller Seite bestätigt worden. Die Galerie war für ihn nie eine Lösung und das unterstreiche nun auch das Gutachten.   Die Gedanken daran, die Koffer zu packen und zu gehen, rücken für den zugezogenen Andreas Will und seine kleine   Familie nun wieder ein Stück weit in den Hintergrund.
Auch Ralf Michalowsky von der Bürgerinitiative "Ab durch die Heege" stimmte die Nachricht über das neue Gutachten  positiv: "Wir waren von Anfang an überzeugt davon, dass die Auslagerung durch die Heege für die Umwelt die beste  Alternative ist." Würde man im Gladbecker Stadtgebiet anfangen zu bauen, träfe man ein paar tausend Menschen, dort  oben in der Heege aber, so Michalowsky provokant, wohne schließlich kein Schwein. Auch das Argument der Bedrohung  des Naturschutzgebietes zählt für ihn weniger: "Es ist wichtiger, dass man den Menschen schützt als drei Lurche und  außerdem", erinnert der Gladbecker, "liegt am Gewerbegebiet Brauck auch ein Naturschutzgebiet, doch davon redet  keiner mehr". Mit einer Portion gutem Willen, wünscht er sich, sollten vor allem die Parteien an eine geeignete Lösung  herangehen. Das gelte besonders für die CDU und die Grünen, alle sollten sich seiner Meinung nach ein bisschen  strecken.
"Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Auslagerung durch die Heege", weiß Michalowsky und wirbt für Troglage  und Flüsterasphalt, Tempobegrenzungen und Lärmschutzwälle. Dann, überlegt er, könne man sogar die jetzige B224  wieder renaturieren und beispielsweise den Ringelbach durch eine der freien Trassen führen.


Pressemitteilung
Interessengemeinschaft „Stoppt A 52“: Positive Bilanz nach Treffen mit Ratsfraktionen – Aufruf zur  Teilnahme an Bürgerversammlung am 9. Oktober 2007 - Versprechen von NRW-Minister Wittke

Die Bottroper Interessengemeinschaft (IG) „Stoppt A 52“ hatte eingeladen – und erstmals waren Vertreter aller  Ratsfraktionen gekommen. Als Erfolg werten die IG-Aktiven nach ihrem letzten Treffen unter anderem die  städtische Bürgerversammlung in Welheim am 9. Oktober 2007. Die IG rufe deshalb alle Interessierten zur  Teilnahme auf.
„Für uns war der gemeinsame Meinungsaustausch mit allen Ratsfraktionen sehr wichtig“, zeigt sich die Boyer  Versammlungsleiterin Sandra Caspers zufrieden. „Gleichzeitig haben wir bei dieser Gelegenheit unsere völlig überparteiliche  Haltung verdeutlichen können. Denn wir wollen kein Spielball der Politik werden, sind aber dankbar für Unterstützung und I  nformationen durch die Fraktionen“, ergänzt Anita Porwol aus der Gartenstadt Welheim. Positiv sei jedoch die hohe  inhaltliche Übereinstimmung mit den Positionen von DKP und GRÜNEN zur Autobahn A 52.
„In der Diskussion mit den Ratsfraktionen ist aber auch deutlich geworden, dass in den städtischen Gremien viele Details zum geplanten Ausbau der B 224 bislang noch unklar sind“, faßt Rita Hölper von der Boyer Kaufmannschaft die Diskussion zusammen. Daher sei die Durchführung einer Bürgerversammlung am 9. Oktober 2007 in der Aula Welheim (ab 18 Uhr) von allen Anwesenden als Chance gesehen worden, mehr Informationen über die langjährige Baumaßnahme zu bekommen.
„An der Bürgerversammlung sollten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, da alle Bedenken und Anregungen von der Stadt protokolliert und anschließend geprüft werden sollen. Im Gegensatz hierzu will der Landesbetrieb Straßen NRW, anders als von NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke am 15. August 2007 in einer CDU-Veranstaltung angekündigt, leider erst im Anschluss an die Bürgerversammlung mit uns sprechen“, bedauert Günter Mikolajczak aus Boy, auf dessen Initiative der Minister öffentlich versprochen hatte, der Landesbetrieb komme binnen 4 Wochen in die IG „Stoppt A 52“.

Gegen die Salamitaktik

Der Ausbau der B 224 zur A 52 ruft nicht nur bei den unmittelbaren Anliegern Kritik hervor.  WAZ, 15.08.2007, Von Matthias Düngelhoff

Bürgerversammlung zum Thema "Stoppt A 52" sprach sich für die Zusammenarbeit mit Essener und Gladbecker Betroffenen aus. Prognostizierte Verkehrsbelastung schockte die Besucher

"Lass Dich nicht überrollen" oder "B 224, da weiß man, was man hat", so lauteten die klaren Aussagen auf den Plakaten, die Dienstagabend den Saal des Boyer Hofs schmückten. Damit war das Programm der Veranstaltung auch klar: Die Interessengemeinschaft (IG) "Stoppt A 52" hatte zur Bürgerversammlung geladen.


Gut 100 Bottroper, zumeist aus der Boy und Welheim, waren der Einladung gefolgt. Viele von ihnen trugen schon den großen roten Anstecker mit der Parole des Abends: "Stoppt die A52". Ziel der Versammlung war es, die Bürger über die Aktionen der IG und die neueste Entwicklung bezüglich des Ausbaus der B 224 zur A 52 zu informieren. "Eigentlich hatten wir ja auch Oberbürgermeister Peter Noetzel, Planungsdezernent Bernd Tischler, sowie Josef Ludes, den Vorsitzenden des Bau- und Verkehrsausschusses, und Vertreter von Straßen.NRW zu unserem Treffen eingeladen. Leider haben die alle abgesagt", zeigte sich Rita Hölper von der IG enttäuscht. Weniger gnädig nahmen die Zuhörer im Saal die Absagen auf. Von "Kneifen" und "Sauerei" war hier die Rede. So übernahmen es wieder einmal die kleineren Ratsfraktionen wie ÖDP, Grüne und DKP, ihre Solidarität mit der Bürgerinitiative zu zeigen. Besonders letztere legte sich mächtig ins Zeug. Michael Gerber referierte über die Umweltverträglichkeitsuntersuchung, die im Auftrag von Straßen.NRW durchgeführt worden war. Ein Exemplar der Studie liege mittlerweile dem Planungsamt vor, sei aber lediglich den Ratsfraktionen zur Ansicht vorbehalten. "Ein Skandal", wie nicht nur Michael Gerber fand. Entsprechend dankbar zeigte sich Rita Hölper, dass zumindest die Fraktionen von ÖDP, DKP und den Grünen bereit waren, über das Gutachten zu sprechen und gleichzeitig forderten, es den betroffenen Bürgen nicht länger vorzuenthalten. Erschreckt zeigten sich die Anwohner vor allem über das in der Untersuchung prognostizierte Verkehrsaufkommen im Jahr 2020 und die dadurch weiter steigende Lärm- und Feinstaubbelastung. Von heute 36 400 Fahrzeugen pro Tag im Bereich zwischen Prosperstraße und Horster Straße werde es bei einem Ausbau der B 224 zur Autobahn auf bis zu 64 500 Fahrzeuge ansteigen. "Das", so Gerber, "ist eine Steigerung um fast 100 Prozent und die gilt für alle Bereiche der B 224." Und dabei handele es sich um eine vorsichtige Prognose, wie Walter Wandtke von den Grünen in Essen warnte. "Beim Bau des noch fehlenden Teilstücks in Essen rechnet man mit rund 100 000 Fahrzeugen pro Tag. Wenn dieses Stück erstmal fertig ist, wird auch das Verkehrsaufkommen auf dem Bottroper Teilstück weiter ansteigen." Eine These, die die Besucher Dunkles ahnen ließ: "Ein sechsspuriger Ausbau wäre dann nur eine Frage der Zeit", so die Befürchtung im Saal. Umso wichtiger, so der Appell der Redner aus Essen und Gladbeck, sich mit allen betroffenen Städten zusammenzutun. "Es nützt nichts, wenn jede Bürgerinitiative für sich rumkrebst. Dann wird die Salamitaktik angewandt und immer irgendwo ein Stückchen A 52 gebaut und am Ende haben wir sie doch", so Wandtke.

 
 23.05.2007, WAZ (von Matthias Düngelhoff) Den Ausbau der B 224 verhindern

Anwohner der Bundesstraße wollen eine Bürgerinitaitve gegen die neue A 52 gründen.
DKP hatte zur Versammmlung eingeladen: 150 kamen

"Auskünfte zum derzeitigen Planungsstand kann Ihnen am besten Frau Dietz vom Planungsamt geben." Das war einer der Sätze, der am Dienstagabend bei der Bürgerversammlung der DKP zum Ausbau der B 224 am häufigsten zu hören war. Sinnigerweise hatte man besagte Frau Dietz aber nicht eingeladen, wie Michael Gerber von der DKP zugab.
So kam es, dass er selbst den Ausbauplan erläutern musste und erklären sollte, wie die Trasse der zukünftigen A 52 verlaufen soll und welche Häuser durch den Bau von Lärmschutzwand oder Brückenquerungen vom Abriss bedroht sind.
Immer wieder kam es deshalb unter den zahlreichen Besuchern der Versammlung zu hitzigen Diskussionen, wer denn nun am besten über die Ausbaupläne informiert sei, und wer überhaupt den derzeit aktuellen Stand kenne. Immer wieder wies Michael Gerber dann auch darauf hin, sich ruhig an besagte Frau Dietz vom Planungsamt zu wenden, da er sich nicht in der Lage sah, allzu konkrete Nachfragen zu beantworten.

Allerdings, auch das betonte Michael Gerber, beim Landesbetrieb Straßenbau sei man über den Aufruhr, den die Pläne verursacht hatten, "beunruhigt" und versuche nun, die Planungen behutsam zu korrigieren. Trotzdem, der Informationsbedarf der Anwohner war riesig, die Organisatoren zeigten sich selbst überrascht ob des Ansturms. Rund 150 Besucher bevölkerten die Terrasse des Restaurant Sokrates, zahlreiche Besucher mussten sogar stehen. "Das zeigt wieder einmal, dass die Bürger gern frühzeitig in solche Planungen involviert werden wollen", übte Michael Gerber Kritik an den beiden großen Parteien, die sich dieses Themas scheinbar nicht annehmen wollen.
Turbulent ging es zeitweilig während der Versammlung zu. Viele Bewohner der angrenzenden Häuser haben mittlerweile auch Angst um den Verkehrswert ihrer Immobilien. Aus diesem Grund lehnen viele von ihnen einen Ausbau der B 224 zur Autobahn ab. Auch der versprochene Lärmschutzwall ändere daran nichts. "Zumal ein solcher Lärmschutzwall den Lärm ja nicht verschluckt. Er verteilt ihn lediglich anders, so dass direkte Anwohner der Autobahn zwar mehr Ruhe haben, dafür leiden dann aber Anwohner, die weiter von der Trasse entfernt leben unter dem Lärm", erklärt Michael Gerber.
Wichtig sei es deshalb selbst aktiv zu werden, gerade in diesem frühen Planungsstadium. Noch seien es erstePläne, die verhältnismäßig leicht zu korrigieren seien. "Diese Pläne müssen von Land und Bund genehmigt werden und danach muss die Stadt ein Planfeststellungsverfahren in die Wege leiten. Da wären dann auch die Offenlegung der Pläne und die Bürgerbeteiligung nötig", erläutert Michael Gerber. Dadurch dass man jetzt früher Einfluss nehmen könnte, sei man in einer relativ günstigen Position.
Markus und Sandra Caspers, deren Haus für den geplanten Lärmschutzwall abgerissen werden soll, riefen darum auch zur Gründung einer Interessengemeinschaft auf - parteiunabhängig und mit dem Ziel, den Ausbau der B 224 zur Autobahn zu verhindern. Ähnliche Bürgerinitiativen gäbe es auch schon in den Nachbarstädten Essen und Gladbeck, mit denen wolle man deshalb auch Kontakt aufnehmen. Viele trugen sich in die Unterschriftenliste ein, mit deren Hilfe der Bau der A 52 verhindert werden soll.