STOPPT A52 IM RUHRGEBIET!

KEINE NEUE TRANSITAUTOBAHN DURCH DAS RUHRGEBIET!

Die Seite der IG Stoppt A52 Bottrop 
FÜR DEN SCHUTZ DER BOTTROPER BÜRGER IN WELHEIM UND BOY! UND FÜR DEN SCHUTZ DER GLADBECKER VOR EINER NEUEN TRANSITAUTOBAHN! STATT MEHR STRASSE MEHR BAHNEN UND BUSSE!

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Meldungen aus BOTTROP

DIE NÄCHSTEN TERMINE

Dienstag, 06.03.2012, 19.30 Uhr, Monatstreffen der IG im Charisma (Gungstrasse 3, 46240 Bottrop).

Netzwerk Bürgerinitiativen kritisiert einseitige Informationspolitik der Stadt Gladbeck und Verharmlosung der gesundheitlichen und ökologischen Folgen

Transitautobahn(22.02.2012) In einer Pressemitteilung kritisiert das Netzwerk die Informationspolitik der Stadt. Dazu heisst es:
Gladbeck informiert weder neutral, noch ergebnisoffen
Das Netzwerk Bürgerinitiativen fordert die Stadt auf, ihre Informationspolitik und das Format ihrer Veranstaltungsreihe zum Bau der A 52 durch Gladbeck zu überdenken. Dazu erklärt Andreas Gastreich, Sprecher der Bürgerinitiative Stoppt A 52 Gladbeck: „Die bisherigen zwei Veranstaltungen
der Stadt waren – auch von Medien wie dem WDR kritisiert – Autobahn-Schönmalerei.
Höchste Zeit, die Informationspolitik und das Veranstaltungskonzept vor der dritten Veranstaltung in der Waldorfschule am 28.2. zu überdenken.“
Risiken und Nebenwirkungen werden verharmlost
Eine neutrale, umfassende und ergebnisoffene Information wurde seitens der Stadt nicht geboten. Das Benennen gerade auch von ökologischen und gesundheitlichen Folgen, Risiken und Nebenwirkungen des A 52-Verhandlungsergebnisses blieb den Bürgerinnen und Bürgern in
den Fragerunden vorbehalten.
Demokratische gute Sitten angemahnt
Eine derart einseitige Informationspolitik durch die Stadt, deren Bürgermeister umfassende Information und volle Transparenz zugesagt hat, widerspricht nicht nur demokratischen guten Sitten und heute notwendiger Bürgerbeteiligung bei Großprojekten, sondern wird auch dem
Informationsanspruch der Gladbecker Stimmberechtigten nicht gerecht. Sie haben Anspruch, über das Für und W i d e r dieser Planung informiert zu werden, was die WAZ Gladbeck mit einem kontrovers besetzten Podium in einer Diskussion versucht hat.
Deshalb fordert das Netzwerk Bürgerinitiativen:
1. Bei den künftigen Veranstaltungen der Stadt zum Autobahnbau werden die Kritiker dieser
Planung am Podium beteiligt.
2. Im städtischen Informationsbüro werden auch die Materialien der Bürgerinitiativen gegen
die Transit-Autobahn ausgelegt, die für Alternativen zum Autobahn-Bau werben.
3. Auf der städtischen Informationsseite zur A 52 im Internet soll mit Links auf das Netzwerk
Bürgerinitiativen und die Bürgerinitiativen hingewiesen werden.
Auf der Seite www.transit-autobahn.de haben wir unter dem Menüpunkt “Gladbecker Rats-
Bürgerentscheid zur A 52“ Dokumente und Informationen bereitgestellt, mit deren Hilfe sich
BürgerInnen ein eigenes, von der städtischen Darstellung unabhängiges Urteil bilden können.
Netzwerk Bürgerinitiativen bittet um Spenden
Flugblätter und Informationsmittel kosten Geld. Wir bitten um vielfältige, auch finanzielle Unterstützung.
Überweisen Sie direkt auf folgendes Spendenkonto des BUND: Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland LV NRW e.V., Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, Konto-Nr. 8204700
Unbedingt angeben Stichwort: „Transit-Autobahn“!
Sie können auch online spenden: unter www.transit-autobahn.de über den Menüpunkt "So können Sie
helfen"!
Wer die Aktivitäten des Netzwerks Bürgerinitiativen tatkräftig mit Hirn, Hand oder Fuß unterstützen möchte,
kann sich über die Webseite auch direkt ans Netzwerk oder einzelne Bürgerinitiativen wenden.Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF ansehen.

Verkehrsgutachten von Strassen NRW zum Bau der A52

(12.02.2012) Das Verkehrsgutachten von Strassen NRW zum Bau der A52 zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Gelsenkirchen Buer liegt uns nun vor. Sie können es hier als PDF-Dokument anschauen.

Stadt lehnt Gespräch zu Baumfällungen ab

(08.02.2012) Die Stadt hat die Bitte der IG Stoppt A52 um ein Gespräch abgelehnt. Hier ist der Brief.

Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz in Bottrop befasst sich mit Welheimer Baumfällungen

(27.01.2012) Der Bottroper Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz in Bottrop hat sich mit den Baumfällungen in Welheim befasst. Es gibt leider noch kein Protokoll, aber wir haben erfahren, dass von allen Parteien einzig die DKP, Grünen und ÖDP die Fällungen kritisiert haben. Die SPD hat die Fällungen sogar mit dem Hinweis auf die geplante A52 begrüsst. Statt einer Aufforstung plädiert die Stadt nur für niedriges Buschwerk! Wie soll das einen wirksamen Schutz gegen Lärm und Abgase bieten?
Wir veröffentlichen das Protokoll der Ausschuss-Sitzung sobald es Anfang März vorliegt.

Partei informiert über geplanten A52-Bau in GladbeckInfoveranstaltung

25.01.2012) Auf einer Infoveranstaltung informierte die Bottroper DKP über den geplanten Bau der A52 in Gladbeck. In Vorträgen referierten Michael Gerber aus Bottrop und Gerhard Dorka aus Gladbeck über den geplanten Bau und die Folgen für Bottroper, Gladbecker und die gesamte Region. Die A52 ist als Transitautobahn geplant mit weitreichenden Folgen für Pendler, die Natur/ Umwelt und den Güterlastverkehr. Lesen Sie einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung  hier.



Baumfällungen in Welheim- was kommt nun?                  

Gartenstadt(15.01.2012) Nach den Baumfällungen entland der B224 fühlt man sich nicht mehr wie in einer Gartenstadt. Ca. 170 Bäume wurden gefällt- darunter nicht nur morsche Pappeln, sondern auch gesunde Pappeln und zahlreiche andere Bäume. Vor ca. 1 Jahr hatte man schon einmal Pappeln gestutzt (siehe Foto).
Warum dieses Mal die übrigen Pappeln komplett gefällt wurden und die gestutzten einfach so stehen blieben, ist rätselhaft. Es drängt sich der Verdacht auf , dass hier schon auf den Bau der A 52 hingearbeitet wurde. Weitere Kuriosität: oben an der Horster Strasse gibt es auch Pappeln an der B 224. Diese liess man aber vollkommen unangetastet. Ebenso die Radaranlage. Mehr Bilder hierzu in Kürze.






Initiative sprach mit Landtagsabgeordneten

  (28.09.2011) Fünf Mitglieder der Bottroper Initiative STOPPT A52 haben im Landtag mit dem Vorsitzenden des         
  Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr des Landtags, Herrn Dieter Hilser und der Bottroper
Landtagsabgeordneten Frau Cornelia Ruhkemper  ein erstes Gespräch bezüglich der geplanten  Autobahn 52 geführt. Das Gespräch war bereits vor  der aktuellen Entwicklung mit der neuen  Prioritätensetzung der Landesregierung beim  Straßenbau vereinbart worden. Die Initiative hat in  diesem Gespräch deutlich gemacht, dass
 - das Bottroper Teilstück erhebliche Nachteile für die  Stadt hat und gegenüber dem jetzigen Zustand  deutlich mehr Verkehr bringen wird;
 -jetzt die Zeit genutzt werden sollte, um schnellstens  Lärmschutzmaßnahmen entlang der B 224 im  Bereich Boy und Welheim zu realisieren;
 - die Anwohner an der B 224 nicht länger mit dem  Verweis auf den Autobahnbau vertröstet werden
dürfen; dies ist schon lange genug geschehen;
- es Alternativen zum Bau ständig neuer Straßen/Autobahnen im Ruhrgebiet gibt und daran jetzt gearbeitet werden muss.
Herr Hilser und Frau Ruhkemper hörten den IG-Vertretern aufmerksam zu und insbesondere Frau Ruhkemper verfolgte die vielfach für sie neuen Aspekte mit Interesse. Beide ließen bei den Punkten zwei und drei Gesprächsbereitschaft erkennen. Herr Hilser sagte zu, sich nach Möglichkeiten des Baus von Lärmschutzwänden an der B 224 erkundigen zu wollen.
Die Mitglieder der Initiative machten deutlich, dass der Bau einer Autobahn durch Bottrop den Zielen der CO2-Reduktion von InnovationCity und allgemein den Klimaschutzzielen widerspricht. Sie berichteten über ihre Mitarbeit bei der Mobilität-Werk-Stadt, die bisher in Essen, Bottrop und Gladbeck stattgefunden hat. Weiter schlugen sie vor, für das Ruhrgebiet ein integriertes Verkehrskonzept zu entwickeln, das modernen Klimazielen entspricht. Dabei muss der ÖPNV eine wichtige Rolle spielen. Kurzfristig umsetzbare Maßnahmen sind ebenso dringend geboten.
Das Gespräch verlief in einer angenehmen, konstruktiven Atmosphäre. Beide Seiten waren sich einig, weiterhin im Gespräch bleiben zu wollen.
Stellungnahme zum Bericht in der WAZ vom 29.09.2011

Wir als IG stellen mehr als in Frage, dass es durch den Teilabschnitt zu einer Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur kommt. Laut den für den Bau erstellten Verkehrsgutachten ist in weiten Teilen Bottrops mit höheren Verkehrszahlen zu rechnen, die Zuwächse übersteigen leider die Verringerungen.
 
Wir kritisieren, dass sich die Situation für die Anwohner angeblich  verbessert. Der Verkehr auf der Trasse der A52 wird 50% höher sein und ohne Tempolimit fliessen (ab 100 km/h sind Autos erheblich lauter als bei 70 km/h). Die zusätzliche Schadstoffbelastung wird bei steigenden Verkehr durch die Lärmschutzmassnahmen nicht verringert.
Das Gesundheitsamt der Stadt Bottrop hat nicht ohne Grund in einer Stellungnahme vom Bau der A52 abgeraten.
 
Wir möchten ausserdem feststellen, dass die Behauptung, eine Lärmschutzwand gebe es nicht ohne Autobahn, falsch ist. Es gibt Töpfe auf Bundesebene, aus denen Lärmschutzmassnahmen an Bundesstrassen finanziert werden- vorausgesetzt, die Stadt würde einen Antrag stellen.
 
Wir bezweilfen darüber hinaus, dass ein Bottroper Teilstück die Verkehrssituation auf der B224 wirklich verbessern würde. Statt an den Ampeln würde sich der Verkehr an der Stadteinfahrt zu Essen stauen. Hierfür bedarf es keinen Autobahnbaus für zig Millionen Euro.

A 52 wird weiter geplant, obwohl Essener Abschnitt gestoppt ist!

Das NRW-Verkehrsministerium hat gestern eine Prioritätenliste für den Bau neuer Autobahnen veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass das Essener Teilstück der A52 ruhend gestellt wird und der Bottroper/Gladbecker Abschnitt der A52 trotzdem gebaut werden soll, sofern ein Einvernehmen mit der Stadt Gladbeck erzielt wird.

Nach unserer Ansicht macht mit dem Stopp des Essener Abschnitts das geplante Bottroper Teilstück der Autobahn nun endgültig ökonomisch keinen Sinn mehr. Es wäre ein isoliertes Autobahnstück, das hohe Baukosten und mehr Lärm verursachen sowie Naherholungsflächen wie das Welheimer Wäldchen und Kraneburger Feld zerstören würde. Ausserdem würde sich zu Stosszeiten der Verkehr an der Essener Stadtgrenze stärker stauen und die Unfallgefahr steigen.

Durch eine bessere Ampelschaltung sowie eine bessere Nahverkehrsanbindung zwischen Bottrop und Essen bzw. Gladbeck könnte man mit erheblich weniger Steuergeldern den Verkehr auf der B224 besser fliessen lassen.

Die IG Stoppt A52 fordert von der Bottroper Stadtspitze, sich zusammen mit Gladbeck für einen Stopp der A52 auszusprechen und zudem für die Welheimer und Boyer Anwohner der B224 eine Lärmschutzwand einzufordern.

Klarstellung


In dem Artikel der WAZ heisst es „Ohne Autobahn kein Lärmschutz längs der Trasse.“ Hierzu möchten wir anmerken, dass es Geld für eine Lärmschutzwand auch ohne Autobahn gibt. Die Stadt hat bloss jahrelang versäumt, einen Antrag für den Bau zu stellen.

Bitte beachten Sie auch die kritische Berichterstattung im Bottblog

Pressemitteilung des NRW-Verkehrsministeriums


Artikel in der WAZ

Meldung auf Radio-Emscher-Lippe



Stadt Bottrop stellt auch Forderungen im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz

(15.07.2011) Wie die WAZ berichtet, hat auch die Stadt Bottrop Forderungen für den Ausbau der A52. Dazu gehört u.a. ein besserer aktiver Schallschutz. Mehr

Aus dem Ausschussprotokoll:
Planfeststellungsverfahren zum Neubau der A 52; hier: Städtische Stellungnahme zum Deckblatt II
Beschluss:
Der Ausschuss stimmt der Stellungnahme zum Deckblatt II zu.
Abstimmungsergebnis: 14 dafür (8 SPD, 5 CDU, 1 FDP)
4 dagegen (1 DKP, 1 Grüne, 1 Linke, 1 ÖDP)
Erläuterungen:
Technischer Beigeordneter Höving erklärt, dass die zweite Auslegung mit Plan-änderungen und Gutachten zu Fortschreibungen der Ergebnisse der lärmtechnischen
- 9 -
Untersuchung, der Ergebnisse der landschaftspflegerischen Begleitplanung und des Ergebnisses der Schadstoffuntersuchungen stattgefunden habe. Die Stadt habe in ihrer Stellungnahme verdeutlicht, dass einige Annahmen unplausibel seien wie z.B. der Rückgang des Anteils an Lastkraftwagen. Ebenso sei der Lärmschutz in seiner Ausgestaltung insbesondere dort, wo die Bahntrasse unterquert werde, nicht ausreichend definiert. Die Planung
 des RRB „Kleinbrechtshof“ führe zu einer Entwertung dieser als Grünverbindung im regionalen Grünzug C dienenden
 Aufforstungsfläche. Die im Kraneburger Feld geplanten  Ausgleichsmaßnahmen kollidieren mit der städtebaulich  geplanten Entwicklung dieses Gebietes, daher solle eine  räumliche Verlagerung der Ausgleichsmaßnahme geprüft  werden. Dies seien nur einige kritische Anmerkungen, die  ausführlich in der Stellungnahme der Stadt aufgeführt  seien.

 Sachkundiger Bürger Urban lehnt jegliche Eingriffe in der  Welheimer Mark und das Kraneburger Feld ab und werde  der Stellungnahme der Stadt nicht zustimmen. Er habe  Straßen.NRW zur Stellungnahme aufgefordert. Es gäbe  große Bedenken bezüglich des Artenschutzes, da im  Kraneburger Feld schützenswerte Vogelarten leben.  Diese Flächen mit Eichenfeldgehölzen seien nicht auf  streng geschützte oder geschützte Arten untersucht worden. Versuche, den Verlust zu kompensieren, wären nicht effektiv.
Hinweis: Eine Karte „Schutzwürdige Biotope“ in NRW bezüglich der Eichenfeldgehölze wird der Niederschrift als Anlage beigelegt.
Ratsherr Gerber merkt an, dass er schon bei der ersten Offenlage die mangelhafte Berücksichtigung von Umwelt- und Naturschutzbelangen kritisiert habe. Die hohe Zahl der Anregungen zeige den Unwillen der Bevölkerung gegenüber dem Bau der A 52. Bei den Grenzwertüberschreitungen von Stickoxiden und Feinstäuben sei mit Fahrverboten zu rechnen. In einer Mobilitätswerkstatt wurden neue Tendenzen der Verkehrsmobilität mit ÖPNV-Ansätzen entwickelt, daran sei weiter zu arbeiten. Daher werde die Stadt mit ihrer Zustimmung nicht ihrer Aufgabe gegenüber der Bevölkerung gerecht. In Folge des Baues der A 52 würden Natur und Umwelt in Bottrop maßgeblich zerstört, das Projekt sei abzulehnen.
Ratsherr Schnirch stellt fest, dass die große Zahl an Einwendungen das Interesse und die Sorgen der Bevölkerung aufzeigen, Straßen.NRW aber den zugesagten Dialog verweigere. Er bitte den Bürgermeister, sich für einen Dialog einzusetzen. Eine erhöhte Verkehrsbelastung führe zu einer Zerschneidung von Welheim und Boy, außerdem sei der Schienenlärm von Straßen.NRW nicht angemessen berücksichtigt. Luftbelastung und Klimaschutz blieben weitgehend außen vor. Da die Flächeninanspruchnahme groß sei, gerate der Lebensraum vieler Tierarten in Gefahr. Es stelle sich die Frage, wie der Artenschutz auch während der Bauzeit gewährleistet werde und wie Trittsteinbiotope gesichert würden.
Technischer Beigeordneter Höving bemerkt, dass im Vorfeld der Baumaßnahmen die Ausgleichsräume bzw. die Ausgleichmaßnahmen realisiert werden müssten.
Herr Beckmann erklärt, dass in den Fällen der Rebhühner die Ausgleichmaßnahmen im Vorfeld der Baumaßnahme erfüllt sein müssten, dies müsse durch ein Monitoring belegt werden.

...

Ratsherr Schnirch beantragt, die B 224, entsprechend der Stadt Gladbeck, in die Umweltzone aufzunehmen.
Der Antrag wird gegen zwei Stimmen (1 DKP, 1 Grüne) abgelehnt.


Über 1500 Einsprüche


(24.06.2011) Gegen den geplanten Bau der A52 in Bottrop hat es mehr als 1500 Einsprüche gegeben.


Planungsunterlagen für den Bau der A52


(05.06.2011) Hier finden Sie die wichtigsten Unterlagen aus der Planoffenlegung.
Schauen Sie sich an, wie die Lärmbelastung bei Ihnen zuhause sein wird, ob sie Grundstücke abgeben müssen und wie die Schadstoffbelastung zunimmt.
Beachten Sie, dass das Laden der einzelnen Dokumente aufgrund der Grösse etwas länger dauern kann.

Planerläuterung
Plankarte
Emissionsbericht

Grunderwerbsverzeichnis Teil 1
Grunderwerbsverzeichnis Teil 2
Lärmprognose Teil 1
Lärmprognose Teil 2
Lärmprognose Teil 3
Lärmprognose Teil 4
Lärmprognose Teil 5
Lärmprognose Teil 6
Lärmprognose Teil 7
Lärmprognose Teil 8
Untersuchung zu Amphibien
Artenschutzbeitrag
Faunabericht
Faunakarte
Fledermausbericht


Mustereinsprüche gegen die Autobahn!

Einspruch 1
Einspruch 2
Einspruch 3
Einspruch 4

Einspruchsfrist endet am 24.06.2011!

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder unter e-mail: stoppta52@freenet.de

Die IG Stoppt A52 informiert die Bürger über die neue Planoffenlegung
Betroffenheits-Check für alle Bürger zur Transitautobahn A 52

(18.05.2011) Wir informieren Sie mit unserem Betroffenheits-Check. Hier wird für jede Adresse in Bottrop geprüft, ob der Verkehr vor der Haustür durch die Autobahn zunimmt bzw. was es für Berufspendler nach Essen bedeutet. Ebenso wird die Lärm- und Schadstoffbelastung für die Bewohner von Welheim und Boy aufgezeigt.


Des weiteren bieten wir einen Einspruchs-Service. Damit wird interessierten Bürgern bei der Formulierung eines individuellen Widerspruchs geholfen.

Sie finden uns am Freitag, den 20.05.2011, zwischen 10 und 12 Uhr auf dem Boyer Markt. 
Am Samstag, den 21.05.2011 sind wir von 10 bis 12 Uhr auf der Hansastrasse, auf dem Platz des ehemaligen Mensing-Brunnens

Online bieten wir es ebenfalls an- einfach eine E-Mail an "stoppta52@freenet.de" senden.



Neue Offenlage der Planfeststellungsunterlagen am 11.05.2011

(30.04.2011) Ab dem 11.05 liegen die überarbeiteten Unterlagen vier Wochen lang im Bottroper Planungsamt aus. Innerhalb von 6 Wochen können Einsprüche gegen die A52 abgegeben werden. Die neue Offenlage ist notwendig, weil u.a. der Planungshorizont mit neuen Verkehrszahlen erweitert wurde.
In Bottrop gab es bereits 2009 bei der ersten Offenlage über 900 Einwendungen von Bürgern und den Trägern öffentlicher Belange.
In Kürze gibt es hier mehr Informationen und Vorlagen für Einsprüche.

Feinstaubbelastung in Nähe der geplanten A52 in Welheim heute schon zu hoch
(30.04.2011) Bis Ende März wurden laut einem Bericht der WAZ an der Messanlage in Welheim die zulässigen Höchstwerte bereits 26 mal überschritten (Vorjahr: 24 mal). Mit der geplanten A52 würde die Belastung noch weiter zunehmen- sogar im gesamen Bottroper Stadtgebiet.

Damals...
(07.04.2011) Schon einmal gab es in Bottrop unrealistische Pläne für den Bau einer Autobahn- und massiv Widerstand. Aber offenbar hat die Politik nichts daraus gelernt

Quelle: www.dkp-bottrop.de/Archiv/Notizen/Notizen%201974%2008.pdf
18.02.2011 Die Landesregierung stoppt Ausbaupläne der A52 in Essen- trotzdem soll die A52 in Bottrop weiter kommen !?
Die Landesregierung stoppt die Ausbaupläne der A52 in Essen. Damit macht der Bau der A52 in Bottrop ökonomisch keinen Sinn mehr. Augrund der gesundheitlichen Folgen für den Menschen (Lärm, Feinstaub), Verlust des Welheimer Wäldchen etc. war er schon vorher abzulehnen.
Argumente gegen den Ausbau finden Sie oben im Menü.
Wir fordern, das eingesparte Geld sinnvoller zu investieren in den Ausbau des Nahverkehrs etc.

03.02.2011 Strassen NRW stellt neue Gutachten im Planungsausschuss der Stadt Bottrop vor-Offenlegung der neuen Planungsunterlagen und Einsprüche im März!

In der Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Bottrop erschienen von Straßen.NRW überraschend Frau Sauerwein-Bracksiek, Herr Pauly und der Landschaftsplaner Herr Hütte. Herr Pauly informierte über den Stand für eine weitere Offenlage zur Planfeststellung der A 52 für den Abschnitt Bottrop (B224 zur A52). Die Informationen wurden in einem Powerpoint-Präsentation vorgestellt, ohne dass den Sitzungsteilnehmern die Unterlagen ausgehändigt wurden.
Das neue Verkehrsgutachten hat einen erweiterten Prognosehorizont bis zum Jahr 2015. Die Daten basieren auf einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2005 und einer Knotenstromzählung aus dem Jahr 2007 sowie einer Verkehrsuntersuchung für den Abschnitt südlich der A 42 Richtung Essen.. Die Zahlen für die einzelnen Knotenpunkte/Streckenabschnitte der A 52 variieren etwas gegenüber der ersten Verkehrsprognose. Die höchste tägliche Belastung ergab sich zwischen der Prosperstraße und der A 42 mit max. 102.100 Fahrzeugen. Beim aktiven Schallschutz ergibt sich keine Änderung. Es bleibt bei einer maximalen Wall/Wand Höhe von bis zu 9 m. Inzwischen wurde Flüsterasphalt genehmigt. Die Lärmbelastung soll sich damit um 5 dBm verringern. Beim passiven Schallschutz gibt es durchaus Veränderungen, die bei der Offenlage genau geprüft werden muss.
Im Jahr 2010 wurde eine faunische Sonderuntersuchung durchgeführt. Bei der Kartierung der Vogelarten wurden 99 Vogelarten festgestellt, wovon 38 Vogelarten planungsrelevant seien. Bei den Amphibien wurden 5 Arten festgestellt.

Straßen.NRW übergibt die überarbeiteten Planungsunterlagen im März an die Bezirksregierung Münster, die dann ihrerseits die Offenlage vorbereitet und veranlasst. Der Erörterungstermin über die Einwendungen zur Planfeststellung (sowohl die Einwendungen aus dem Jahr 2009 wie auch die aktuellen) sollen in einem Erörterungstermin im Herbst 2011 behandelt werden. Für den Herbst ist auch der Beginn für die Planfeststellung für den Gladbecker Abschnitt der A 52 geplant.



Das städtische Verkehrsgutachten zeigt, wie der Verkehr  im gesamten Stadtgebiet durch den Bau der A52 zunimmt.
Gutachten Teil 1
Gutachten Teil 2
Sogar das Gesundheitsamt warnt vor der Autobahn! In einer Stellungnahme heisst es:
"Im Hinblick auf die gesetzlichen Immissionsgrenzwerte und die weiteren Kriterien des Gesundheitsschutzes ist somit aus Sicht des Gesundheitsamtes zu empfehlen, dem Planfeststellungantrag zum Bau der A52 in der vorliegenden Form nicht zu entsprechen!"

Das Verkehrsgutachten des Landes können wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung stellen. Für die Internetseite ist es leider zu gross.

Letzte Änderung am 21.02.2012


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