Stoppt A52 im Ruhrgebiet und in Gladbeck!

Keine neue Transitautobahn durch das Ruhrgebiet!


StartWorum es gehtArgumente

Kommen Sie am 26.11.2015 um 15.30 Uhr zum Gladbecker Rathaus- zeigen Sie den Politikern, dass Sie gegen die A52 in Gladbeck sind!

(25.11.2015) Die Mehrheit der Politiker will dem nahezu identischen ursprünglichen Angebot  des Bundes zur A52 zustimmen!
Und das obwohl die Gladbecker Bürger am 25.03.2012 dagegen entschieden haben.
Mit guten Grund, denn durch die A52 gibt es gravierende Nachteile bzw. gesundheitliche und finanzielle Folgen.


2009 gab die Stadt Gladbeck eine Stellungnahme zur A52 ab, an die an dieser Stelle erinnert werden soll:

  • Die Gesamtsumme aller in das Autobahnkreuz einfahrenden Verkehre beträgt ca. 155.000 KFZ/Werktag. Die Abwicklung dieser äußerst hohen Verkehrsmengen ist mit einer extremen Verlärmung des Umfeldes verbunden.
  • Sie sieht in der verkehrstechnischen Ausgestaltung des Autobahnkreuzes [...] eine erhebliche Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes. Dies betrifft sowohl die Gesamtausdehnung des AB-Kreuzes wie auch seine problematische Höhenentwicklung.
  • Im vorliegenden Luftschadstoffgutachten wird an einigen Punkten ein Erreichen des Grenzwertes für NO2 prognostiziert. 
  • Die Umweltverträglichkeitsuntersuchung (von 2005)  entspricht in vielen Bereichen nicht mehr heutigem Kenntnisstand. Hier hätte eine Aktualisierung erfolgen müssen.
  • Der Bau der Autobahn A 52 wird insbesondere im Stadtgebiet von Gladbeck als langjährige Großbaustelle zu einer erheblichen Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens im Stadtgebiet beitragen.
Zusätzlich darf die klamme Stadt auch noch 2 Millionen Euro dazugeben,  die Bürger zahlen mit höheren Gebühren und Steuern!

Besuchen Sie auch diese Seiten:
Bürgerforum Gladbeck
Stoppt A52 Gladbeck

Online-Umfrage der WAZ - 82% der Gladbecker ist gegen die A52

(25.11.2015) Die Mehrheit der Gladbecker hat sich in einer Onlineumfrage gegen die A52 ausgesprochen. Über 70 % wollen keine Autobahn.

73% Die Autobahn darf gar nicht gebaut werden
16% Ja, mit dem Ergebnis kann man leben
4% Der Tunnel muss auf jeden Fall länger als 1,5 km werden
5% Nein, mit dem Kompromiss bin ich überhaupt nicht einverstanden

3657 abgegebene Stimmen


A52 war gestern- jetzt: Wege für morgen

A52 war gestern

(25.11.2015)  Wir sind Teil des Aktionsbündnisses "A52 war gestern - jetzt: Wege für morgen". Zusammen mit mehr als 20 anderen Initiativen sind wir gegen den Bau der A52 im Ruhrgebiet und fordern andere, intelligente Wege für morgen.
Die Forderungen und weitere Infos finden Sie unter
http://a52-war-gestern.de/

Und auf Facebook:
http://t1p.de/A52Nix

Tunnel-Video zeigt Lärm am und auf Tunnel

Tunnel
(23.03.2012) Am 14.03 haben einige Gladbecker eine Exkursion zur A46 in Düsseldorf gemacht, wo ein Tunnel steht, der mit dem in Gladbeck geplanten vergleichbar ist. Das Video zeigt, welcher Lärm an den Tunnelausgängen bzw. sogar 100 Meter davon entfernt auf dem Tunnel herrscht. Auf dem Tunnel selbst  sind die Bäume nicht gesund- wie sollen sie dann erst auf der "Stadtallee" sein?
Auch im Tunnel selbst (der Tunnel in Düsseldorf ist nur etwa halb so lang wie der in Gladbeck) macht das Fahren keinen Spass. Vor allem nicht bei Staus oder Unfällen.
Das Video können Sie sich hier ansehen.  bzw. auf  http://www.transit-autobahn.de/transit/node/81 am Ende der Seite.






Ehemaliger Verkehrsminister Christoph Zöpel gegen A52

(23.03.2012) Der ehemalige NRW-Verkehrsminister Christoph Zöpel war am Donnerstag in Gladbeck, um sich vor Ort ein Bild vom geplanten Ausbau der B224 zur A52 zu machen. Dabei bezeichnete er den Ausbau als falschen Weg und sagte, der Tunnel habe eine Alibi-Funktion. Er plädierte statt der Autobahn für einen Ausbau der U11 (Essen- Gelsenkirchen-Horst) bis nach Gladbeck und einem besseren Bahntakt .
Berichte zum Besuch: Lokalkompass,   Derwesten.de

BUND widerspricht Behauptungen der Stadt: zuwenig Lärmschutz!

(22.03.2012) In einer Pressemitteilung widerspricht der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) den Argumenten der Stadt. Auf der Infoveranstaltung in Gladbeck-Zweckel hat  Herr Heinze vom Landesverkehrsministerium gesagt, der Lärmschutz ausserhalb des Tunnels werde für 66000 Fahrzeuge pro Tag gewährleistet. Das ist aber unzureichend, weil laut Verkehrsuntersuchung von Strassen NRW nördlich der A2 täglich 71100 Fahrzeuge fahren sollen.  Der BUND macht ausserdem darauf aufmerksam, dass die Lärmschutzwerte nur für  geschlossene Räume in Gebäuden gelten. In Gärten und vor den Häusern an der A52 kann es also viel lauter sein. Ferner reduziere der Flüsterasphalt den Verkehr nicht um die behaupteten 5-10 Dezibel, sondern nur um 3-5 Dezibel. Die Stadtstrasse auf dem Tunnel wird laut aktuellem Verkehrsgutachten auch viel mehr Verkehr tragen als von der Stadt behauptet.
Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier.

Radio-Emscher-Lippe-Sendung am Dienstag abend

Gladbeck(20.03.2012) Am Dienstag abend fand die Sondersendung von Radio-Emscher-Lippe statt. Den Fragen stellten sich Meike Maser-Plag vom Bürgerforum A52 und der Sprecher der Stadt, Peter Bresser-Barnebeck. Hier sind die wichtigsten Aussagen:

Peter Bresser-Barnebeck: Autobahn wird 31 Meter breit anstatt 16 Meter heute (Anmerkung: Trennwirkung ausserhalb des Tunnels nimmt zu)

Meike Maser-Plag: sie schlägt als Alternative zur Autobahn das Dortmunder Modell der B1 vor: eine Bundesstrasse mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, um so eine Verflüssigung des Verkehrs zu erreichen. Das könne schon heute umgesezt werden anstatt eine Autobahn erst am Tag X. (Anmerkung: eine gute Idee, schnell umsetzbar und ohne dass sie Gladbeck irgendetwas kostet)

Meike Maser-Plag: westlich vom Kreuz wird auf der A2 kein Flüsterasphalt sein und der Überflieger sowie Feinstaub und Stickstoffoxide; die Lärmschutzwälle sind unterhalb des Überfliegers; die Autobahn zieht mehr Verkehr an als wir heute haben. Durch den Ausbau gibt es viel schnelleren und mehr Verkehr und mehr LKW-Verkehr; der LKW-Verkehr würde sich vervierfachen

Meike Maser-Plag: eine Autobahn zieht mehr Verkehr an, letztens auch an der A46 gesehen; es ist ein Trugschluss, dass Verkehr auf Autobahnen flüssiger läuft als auf Bundesstrassen

Meike Maser-Plag: es gibt eine Grossbaustelle in Gladbeck, Bottrop und an dem Autobahn-Kreuz; es sind 4+4+4 Jahre Bauzeit (jeweils für Bottrop, das Kreuz und Gladbeck)

Peter Bresser-Barnebeck: wir haben nicht riesigen Investor vor Tür, der nicht wegen Stau (B224) kommt

Peter Bresser-Barnebeck: als Stadt eingesetzt, dass es Lösung gibt, die für Menschen, die an der B224 leben, zu Verbesserungen kommt (warum haben viele nichts davon ausser mehr Schadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffoxiden sowie Lärm?)

Peter Bresser-Barnebeck: Autobahnen dienen dazu, Fernverkehr abzuwickeln über 100 -500 km (Anmerkung: also noch mehr LKW-Verkehr)

Meike Maser-Plag: diese Autobahn würde nicht für Gladbecker gebaut werden, ich denke nicht, dass Gladbecker Vorteile davon haben

Meike Maser-Plag: Schadstoffbelastung wird schlimmer werden, LKW-Anteil würde zunehmen; 2010 war die Stickstoffoxidbelastung schon um 20% überschritten. Sie fordert eine Feinstaub-Messstation in Gladbeck, nachdem der letzte Antrag der Stadt in 2005 gescheitert ist.

Radio-Emscher-Lippe bietet die gesamte Sendung zum Nachhören an.

Haus + Grund warnt vor dritter Autobahn in Gladbeck

(20.03.2012)  Die WAZ berichtet in ihrer Online-Ausgabe davon, dass  Haus + Grund vor einer dritten Autobahn (also die A52) warnt und keine Empfehlung für den Ratsbürgerentscheid abgibt.  Die Argumente sind unter anderem:
Eine Autobahn würde zu mehr Verkehr führen mit Hinweis, dass die Stadt Bottrop sich gegen eine Fortführung der A31 Richtung Süden mitten durch das Stadtgebiet gewehrt hat. Neben einer Verdoppelung des Verkehrs würde der Schwerlastverkehr deutlich zunehmen.  Die Umwelt würde durch Abgase, Feinstaub und Lärm belastet . Die Gladbecker Bevölkerung hätte kaum Vorteile und die Stadtallee auf dem Tunnel würde eine stark befahrene Verbindungsstrasse. Zuletzt würde auch Wittringen durch den Überflieger stark beeinträchtigt.

WDR-Bericht zu Gladbecker Bürgerinitiative und den Ausbau

(20.03.2012) Der WDR berichtet in einem Beitrag über den Widerstand der Gladbecker Bürgerinitiative und die Folgen des Bürgerentscheids für die Bürger und Anwohner. Den gesamten Artikel lesen Sie hier.

Überflieger in Wittringen- so könnte er aussehen! 

Ueberflieger
(19.03.2012) In einem Gutachten, dass Professor  Lühder 2009 für die Stadt Gladbeck angefertigt hat (Titel: Autobahnknotenpunkt A2/ A52), Entwicklung eines Alternativkonzeptes) findet sich auf Seite 7 ein Foto, wie der Überflieger der A52 in Wittringen aussehen könnte.  Das Foto wurde dem Gladbecker Rat am 04.06.2009 als Fotomontage vorgestellt. In dem Gutachten selbst heisst es unter anderem: "Zu den Belastungen aus Schall- und Abgasemissionen tritt die visuelle Beeinflussung dieses Bauwerks in unmittelbarer Nachbarschaft zum Naherholungsgebiet."
Das Gladbecker Autobahnkreuz soll künftig für 150.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt sein (das Kamener Kreuz hat heute täglich 160.000).
Das gesamte Gutachten können Sie hier nachlesen.


Dokumentarspaziergänge in Gladbeck sind zuende

(19.03.2012) Am Sonntag fand zum letzten Mal der Dokumentarspaziergang statt. Ca. 135 Bürger nahmen teil.  Lesen Sie Berichte zu den insgesamt 5 Spaziergängen mit Fotos und Hinweisen zu den Folgen auf der der Netzwerkseite  (http://www.transit-autobahn.de/transit/node/74) bzw. zum dritten Spaziergang.  

Folgen der A52 in einem Youtube-Video

Youtube
(19.03.2012) In einem Youtube-Video werden die Folgen des Ausbaus der B224 zur A52 als kleiner Film mit Lied dargestellt.  Viel Spass beim Anschauen! http://www.youtube.com/watch?v=4Prn5esBfIQ





Schadstoffausstoss auf der A52 wird sich stark erhöhen

Emissionen
(14.03.2012) Mit der A52 wird die Luft keineswegs besser. Im Gegenteil wird die Belastung weiter steigen.
Es werden  viel mehr Autos und LKWs unterwegs sein als heute (von 39800 auf fast 70000 Fahrzeuge pro Tag, LKW-Anteil steigt von 3000 auf 11700 LKW pro Tag).

Aufgrund des vorherrschenden Windes aus westlichen/ südwestlichen Richtungen werden besonders Gladbeck-Brauck und -Butendorf belastet werden. Der Tunnel wird die Abgase nicht abhalten,  sie werden vermutlich über ein Gebläse nach oben transportiert.

Wie Sie die Tabelle lesen:
Die Belastung wird pro Fahrzeug und km angezeigt.
In den linken Spalten stehen die Geschwindigkeit und Verkehrsdichte. Ganz unten ist der heutige Zustand bei 70 km/h,
ganz oben der zukünftige Zustand bei 120 km/h nördlich des Tunnels bzw. 130 km/h südlich davon (Anmerkung: tatsächlich soll südlich kein Tempolimit vorgegeben sein).
NOx= Stickstoffoxide
PM 10/ PM 2.5 Feinstaub
Bei den Schadstoffgrenzen zählen später nur Jahresmittelwerte, d.h.die Belastung tagsüber kann sehr viel höher sein als nachts. Die Folgen der Schadstoffbelastungen können Sie oben unter dem Menüpunkt "Argumente" lesen.
Quelle: http://www.stoppt-a52.de/planemissionen.pdf

Wir waren bei der Infoveranstaltung am 12.03 in Gladbeck-Zweckel 

Infoveranstaltung in Gladbeck-Zweckel
(14.03.2012) Bei der Infoveranstaltung am 12.03 in Gladbeck-Zweckel informierte der Bürgermeister Roland über den geplanten Ausbau der B224 zur A52. Begonnen wurde mit einem Film, um die angeblich heutigen Staus der B 224 zu zeigen. Gefilmt wurde der Feierabendverkehr (interessanterweise zeigten die ausgehändigten Unterlagen dann doch Fotos, wo auf der B224 nur wenige Autos unterwegs sind. Danach kam eine Präsentation des Ausbaus. Als Nachteile wurden die lange Bauzeit genannt. Zur Tunnelverlängerung im Osten Gladbecks hiess es von Herrn Heinze vom NRW- Verkehrsministerium "der Bund lässt das nicht zu, es gibt keine Notwendigkeit". Die Frage, ob die A52 im Bereich der Zufahrten breiter werde und nach Butendorf verlagert wird, konnten sie nicht beantworten (Anmerkung: wir vermuten, dass die A52 mindestens doppelt so breit wird wie heutige B 224). Beim Lärmschutz wurde versprochen, dass die Grenzwerte von 49 Dezibel nachts und 59 Dezibel tagsüber nicht überschritten werden. Verschwiegen wurde aber, dass mit der A52 viel mehr Verkehr unterwegs ist ohne die heutigen Ruhephasen. Zu kritisieren ist ebenso, dass auf die Schadstoffbelastungen überhaupt nicht eingegangen wurde. Skeptisch machte auch die Aussage des Bürgermeisters, mit einer Verlagerung der A52 durch die Heege wäre Gelsenkirchen nicht zufrieden gewesen. Es sei eine Verlagerung der Verkehrsprobleme von Gladbeck nach Gelsenkirchen. Anmerkung: wenn die A52 doch so positiv ist, hätten die Gelsenkirchener sich doch freuen müssen?! Herr Heinze verharmloste noch die Abstimmung damit,  dass er sagte, es gehe nur darum, dass man die Erlaubnis zum Planen der A52 gäbe. Anmerkung: wenn erst mal geplant, kommt die A52 auch. Bürgermeister Roland sagte auch, die Tunnelstrasse solle eine Sackgasse werden. Fraglich bleibt, wie dann über den Tunnel die Stadtteile links und rechts der Autobahn verbunden werden sollen.

Sondersendung bei Radio-Emscher-Lippe am 20. März

(13.03.2012) Radio-Emscher-Lippe wird am 20.03.2012 von 18 bis 20 Uhr in einer zweistündigen Sondersendung gemeinsam mit Befürwortern und Gegnern das Pro & Contra des Vorhabens diskutieren. Alle Hörer können mitmachen und vorab hier bzw. während der Sendung ihre Fragen zu dem Mammutprojektt stellen.

Dokumentarspaziergang V in Gladbeck am kommenden Sonntag

(13.03.2012) Zum letzten Mal findet am kommenden Sonntag der finale Dokumentarspaziergang V in Gladbeck statt. Mindestens 107 Spaziergänger nahmen am letzten Sonntag teil und waren zwischen Feuerwache, Graben- und Landstraße, Ringeldorfer-, Garten-, Horster und Wilhelmstraße
 unterwegs. Sie liessen sich unter anderem erklären, wie ein schnellerer und höherer Anteil erst durch die Autobahn angezogener Verkehr (induzierter Verkehr)  zu wesentlich stärkerem Lärm und zu einer wesentlich höheren Schadstoff-Belastung führen würde. Oder wie an den Tunnelmündern Lärm, Feinstaub und Stickstoffdioxid ungefiltert austreten würden – genau wie an den Auf- und Abfahrten an der Schützenstraße und am Heimannshof.
 Lesen Sie Berichte zu den ersten vier Spaziergängen auf der Netzwerkseite  (http://www.transit-autobahn.de/transit/node/74) bzw. zum dritten Spaziergang.  Der Dokumentarspaziergang V findet statt am Sonntag, 18.03.2012 um 16 Uhr. Treffpunkt ist an der Fußgängerbrücke der B 224 in Gladbeck Butendorf in Höhe der Ringeldorfer Straße, Haus Nr. 85. Gemeint ist die Brücke zwischen Butendorf- und Gladbeck-Ost.

Ratsbürgerentscheid - ein Nein stoppt definitiv Bau der A52 in Gladbeck

(08.03.2012) In der jüngsten Vergangenheit gibt es Gerüchte, dass die Autobahn auf jeden Fall gebaut wird. Das ist aber falsch. Wenn die Mehrheit der Gladbecker Bürger mit Nein stimmt, wird die A52 definitiv nicht gebaut. In der Priorisierungsliste des Landes NRW heisst es zum Bau der A52:  "Weiterführung bei Konsens mit Gladbeck, Stopp bei Dissens."  Ausserdem wird der Verkehr bei Nichtbau der A52 bei weitem nicht so stark zunehmen wie mit einer Autobahn.  Die Zahl der Pendler nimmt sogar ab, weil bis 2030 die Gladbecker Bevölkerung um 9% schrumpft.

Stadt Gladbeck ignoriert ihre Stellungnahme zur A52 von 2009

(08.03.2012)  In ihrer ablehnenden Stellungnahme zur A52 hat die Stadt Gladbeck 2009  viele Punkte kritisiert. Darin heisst es unter anderem:
  • Die Gesamtsumme aller in das Autobahnkreuz einfahrenden Verkehre beträgt ca. 155.000 KFZ/Werktag. Die Abwicklung dieser äußerst hohen Verkehrsmengen ist mit einer extremen Verlärmung des Umfeldes verbunden.
  • Sie sieht in der verkehrstechnischen Ausgestaltung des Autobahnkreuzes [...] eine erhebliche Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes. Dies betrifft sowohl die Gesamtausdehnung des AB-Kreuzes wie auch seine problematische Höhenentwicklung.
  • Der Gladbecker Bevölkerung wird ein Stück Lebensqualität entzogen und die Erreichbarkeit der Naherholungsräume wird sehr in Mitleidenschaft gezogen.
  • Auf Gladbecker Stadtgebiet sind nahe an der Stadtgrenze an der Welheimer Straße etwa ein halbes Dutzend Wohnhäuser durch den Ausbau zur A52 betroffen. Hier wird es durch den zunehmenden Verkehr insbesondere zu verstärkten Lärmimmissionen kommen, aber auch die Schadstoffbelastung durch Feinstaub und NO2 wird ansteigen. 
  • Im vorliegenden Luftschadstoffgutachten wird an einigen Punkten ein Erreichen des Grenzwertes für NO2 prognostiziert. 
  • Die Umweltverträglichkeitsuntersuchung (von 2005)  entspricht in vielen Bereichen nicht mehr heutigem Kenntnisstand. Hier hätte eine Aktualisierung erfolgen müssen.
  • Der Bau der Autobahn A 52 wird insbesondere im Stadtgebiet von Gladbeck als langjährige Großbaustelle zu einer erheblichen Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens im Stadtgebiet beitragen. Von den Auswirkungen werden viele Bürgerinnen und Bürger sowie die örtliche Wirtschaft und der Handel ebenso wie städtisches Eigentum stark betroffen sein. Im städtischen Verkehrsnetz wird die Verkehrsbelastung sich verändern und in Teilabschnitten wird mit einer erheblichen Mehrbelastung zu rechnen sein.
  • Die gesamte Stellungnahme lesen Sie hier als PDF.

Fragen an Bürgermeister Roland- Antwort ist offen

(04.03.2012) Wie soll der Gladbecker Anteil von etwa 2 Mio. Euro am A-52-Tunnelbauwerk im Rahmen des Nothaushalts finanziert bzw. aufgebracht werden? Diese Frage haben wir heute online auf der Seite der Stadt Gladbeck eingegeben.
Frage

Weitere Fragen, die wir haben:
Gibt es eine Garantie, dass der Flüsterasphalt nach 10 Jahren (dann ist er abgenutzt) erneuert wird? Haben wir dann wieder neue Baustellen und Staus? Wie kann ein Tunnel versprochen werden, wenn der Bundestag noch nicht darüber abgestimmt hat und es auch sonst keine schriftliche Zusicherung gibt? Wie und wo sollen durch die A52 neue Arbeitsplätze entstehen? Wir fürchten, dass Jobs verloren gehen, weil Auswärtige die Baustelle A52 meiden und nicht mehr in Gladbeck einkaufen werden. Warum wird abgestimmt, bevor es eine Detailplanung gibt? (Man stimmt hier über die Katze im Sack ab). Warum wird auf Ihren Infoveranstaltungen nicht auf die gesundheitlichen Folgen der A52 eingegangen? Was meint das Gladbecker Gesundheitsamt? Wie soll der Lärm und vor allem Feinstaub/ Stickstoffoxide etc. aufgefangen werden?

Ausbau der A52 in Gladbeck macht krank- trotz Tunnel

(01.03.2012) Durch den Ausbau der  A52 in Gladbeck wird sich der Verkehr nahezu verdoppeln. Damit einher geht eine höhere Schadstoff- und Lärmbelastung. Und damit u.a. Atemwegserkrankungen und eine Erhöhung der Krebsrate und Schlaganfallrisiko. Lesen Sie hier alle Nachteile.

Bürgerinitiativen im WAZ-Interview: (Gesundheitliche ) Nachteile der A52 in Gladbeck überwiegen

(21.02.2012)  Im Interview mit der WAZ Gladbeck begrüssten die Bürgerinitiativen den für den 25. März anstehenden Ratsbürgerentscheid und empfehlen mit Nein zu stimmen.  Sie begründen es mit dem (Anm: krebserzeugenden) Feinstaub, Stickstoffoxiden und Lärm durch die starke Verkehrszunahme mit der A 52. Ferner wiesen sie darauf hin, dass die Nachteile überwiegen. Das ganze Interview lesen Sie hier.

Netzwerk Bürgerinitiativen kritisiert einseitige Informationspolitik der Stadt und Verharmlosung der gesundheitlichen und ökologischen Folgen

Transitautobahn(22.02.2012) In einer Pressemitteilung kritisiert das Netzwerk die Informationspolitik der Stadt. Dazu heisst es:
Gladbeck informiert weder neutral, noch ergebnisoffen
Das Netzwerk Bürgerinitiativen fordert die Stadt auf, ihre Informationspolitik und das Format ihrer Veranstaltungsreihe zum Bau der A 52 durch Gladbeck zu überdenken. Dazu erklärt Andreas Gastreich, Sprecher der Bürgerinitiative Stoppt A 52 Gladbeck: „Die bisherigen zwei Veranstaltungen
der Stadt waren – auch von Medien wie dem WDR kritisiert – Autobahn-Schönmalerei.
Höchste Zeit, die Informationspolitik und das Veranstaltungskonzept vor der dritten Veranstaltung in der Waldorfschule am 28.2. zu überdenken.“
Risiken und Nebenwirkungen werden verharmlost
Eine neutrale, umfassende und ergebnisoffene Information wurde seitens der Stadt nicht geboten. Das Benennen gerade auch von ökologischen und gesundheitlichen Folgen, Risiken und Nebenwirkungen des A 52-Verhandlungsergebnisses blieb den Bürgerinnen und Bürgern in
den Fragerunden vorbehalten.
Demokratische gute Sitten angemahnt
Eine derart einseitige Informationspolitik durch die Stadt, deren Bürgermeister umfassende Information und volle Transparenz zugesagt hat, widerspricht nicht nur demokratischen guten Sitten und heute notwendiger Bürgerbeteiligung bei Großprojekten, sondern wird auch dem
Informationsanspruch der Gladbecker Stimmberechtigten nicht gerecht. Sie haben Anspruch, über das Für und W i d e r dieser Planung informiert zu werden, was die WAZ Gladbeck mit einem kontrovers besetzten Podium in einer Diskussion versucht hat.
Deshalb fordert das Netzwerk Bürgerinitiativen:
1. Bei den künftigen Veranstaltungen der Stadt zum Autobahnbau werden die Kritiker dieser
Planung am Podium beteiligt.
2. Im städtischen Informationsbüro werden auch die Materialien der Bürgerinitiativen gegen
die Transit-Autobahn ausgelegt, die für Alternativen zum Autobahn-Bau werben.
3. Auf der städtischen Informationsseite zur A 52 im Internet soll mit Links auf das Netzwerk
Bürgerinitiativen und die Bürgerinitiativen hingewiesen werden.
Auf der Seite www.transit-autobahn.de haben wir unter dem Menüpunkt “Gladbecker Rats-
Bürgerentscheid zur A 52“ Dokumente und Informationen bereitgestellt, mit deren Hilfe sich
BürgerInnen ein eigenes, von der städtischen Darstellung unabhängiges Urteil bilden können.
Netzwerk Bürgerinitiativen bittet um Spenden
Flugblätter und Informationsmittel kosten Geld. Wir bitten um vielfältige, auch finanzielle Unterstützung.
Überweisen Sie direkt auf folgendes Spendenkonto des BUND: Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland LV NRW e.V., Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, Konto-Nr. 8204700
Unbedingt angeben Stichwort: „Transit-Autobahn“!
Sie können auch online spenden: unter www.transit-autobahn.de über den Menüpunkt "So können Sie
helfen"!
Wer die Aktivitäten des Netzwerks Bürgerinitiativen tatkräftig mit Hirn, Hand oder Fuß unterstützen möchte,
kann sich über die Webseite auch direkt ans Netzwerk oder einzelne Bürgerinitiativen wenden.Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF ansehen.

Erster Dokumentar-Spaziergang bei Schloss Wittringen

Dokumentarspaziergang
(20.02.2012) Am gestrigen Sonntag nachmittag fand der erste Dokumentar- Spaziergang statt. Zahlreiche interessierte Bürger liessen sich von Stephan Müller vom Bürgerforum A52 erklären, welche Auswirkungen der Bau der A52 auf das beliebte Gladbecker Erholungsgebiet haben würde. So würde beispielsweise der Lärm durch die PKWs und LKWs stark zunehmen - nicht nur durch die Überflieger des Autobahnkreuzes, die weit sichtbar wären bis zum Parkplatz vor dem Schloss.
Geplante Lärmschutzwälle- die trotzdem noch zu niedrig wären, würden bedingt durch ihre dreiecksartige Wallform viel Fläche entlang der beiden Brillenteiche kosten. 
Zu guter Letzt hätte die beliebte Freizeitstätte auch noch finanzielle Einbussen zu beklagen. Wer isst oder feiert noch im Restaurant von Schloss Wittringen, wenn nebenan der Autobahnlärm dröhnt?
Wenn Sie Anmerkungen oder Fragen zum gestrigen Spaziergang haben, können Sie uns eine email an stoppta52@freenet.de senden.


Broschüre mit Infos und Argumenten gegen die A52

Broschuere
(20.02.2012) Die Bürgerinitiativen in Gladbeck und das Netzwerk Bürgerinitiativen aus den Nachbarstädten hat eine Broschüre aufgelegt. Darin finden Sie zahlreiche Argumente gegen den Ausbau der B224 zur A52. Die Broschüre können Sie hier aufrufen.
Darüber hinaus wird die Broschüre in Kürze in vielen Stadtteilen Gladbecks verteilt werden. In der Broschüre wird dargelegt, dass sich der Verkehr von täglich 41580 Fahrzeugen (davon 4500 LKW) in 2010 auf 70000 (davon 11700 LKW) erhöhen würde. Das entspricht der Menge an Fahrzeugen, die heute schon an grossen Kreuzen wie z.B. Duisburg-Kaiserberg oder Kamener Kreuz verkehren.  Das Mehr an Lärm und vor allem Abgasen (!) ist gesundheitsschädlich. Nach kalifornischen Studien haben Kinder, die weniger als 500 Meter von einer Autobahn entfernt leben, bereits Defizite in ihrer Lungenfunktion. Eine verminderte Lungenfunktion kann zu Asthma sowie anderen Atemwegserkrankungen und somit zu einer verkürzten Lebenserwartung führen!



Verkehrsgutachten von Strassen NRW zur A52-Belastung

(12.02.2012) Das Verkehrsgutachten von Strassen NRW zum Bau der A52 zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Gelsenkirchen Buer liegt uns vor. Es zeigt die Belastung durch die A52 bis zum Jahr 2025. Sie können es hier als PDF-Dokument anschauen.

WDR berichtet kritisch über erste Gladbecker Infoveranstaltung

(09.02.2012) Am 09.02 gab es die erste Infoveranstaltung der Stadt zum Bürgerentscheid. Lesen Sie den Bericht hier

Die Autobahn ist gut für Gladbeck? In Bottrop warnte das Gesundheitsamt vor dem Bau!

(01.02.2012) Ist die Autobahn wirklich gut für Gladbeck? In Bottrop warnte das städtische Gesundheitsamt vor dem Ausbau:  "Im Hinblick auf die gesetzlichen Immissionsgrenzwerte und die weiteren Kriterien des Gesundheitsschutzes ist somit aus Sicht des Gesundheitsamtes zu empfehlen, dem Planfeststellungantrag zum Bau der A52 in der vorliegenden Form nicht zu entsprechen!"
Und was ist in Gladbeck? Lärm und Feinstaub machen krank! Bei doppelt soviel Verkehr wie heute erst recht! Ausserdem entsteht durch den Bau kein einziger weiterer Arbeitsplatz in Gladbeck, es fliesst kein einziger Euro in die Steuerkasse. Die A52 ist eine Fernstrasse- der Schwerlastverkehr profitiert, nicht die Pendler.

Der Gladbecker Bürgerentscheid zur A52 bei Facebook



Letzte Änderung am 25.11.2015