STOPPT A52 IM RUHRGEBIET UND BOTTROP!

KEINE NEUE TRANSITAUTOBAHN DURCH DAS RUHRGEBIET!

Die Seite der IG Stoppt A52 Bottrop
FÜR DEN SCHUTZ DER BOTTROPER BÜRGER IN WELHEIM UND BOY!
STATT MEHR STRASSE MEHR BAHNEN UND BUSSE!

StartWorum es gehtArgumentePresseKontakt

Partei informiert über geplanten A52-Bau in Gladbeck

Zusammenfassung der Vorträge von Michael Gerber (DKP, Bottrop)  und Gerhard Dorka (DKP, Gladbeck).

-Das Autobahnkreuz wird Ausmasse haben wie das heutige Kreuz bei Duisburg-Kaiserberg. Die Überflieger des Kreuzes sind 12 Meter hoch.  Der Radius der Spuren ist so gross, dass LKWs nicht ihr Tempo reduzieren müssen

-Da das Gewerbegebiet Brauck nicht angebunden ist., wird befürchtet, dass LKWs aus Richtung Norden quer durch Gladbeck fahren werden, um das Industriegebiet zu erreichen

-die neue Stadtallee wird eine vielbefahrende Hauptverkehrsstrasse werden (13000 bis 14000 Fahrzeuge pro Tag); Sie wird eine Autobahn-Zubringerstrasse mit 4 Spuren und Ampeln. Autos aus dem Norden kommend werden an den Ampeln abgebremst; durch die 2 Halbanschlüsse verlagert sich der Vekehr auf die Stadtallee

-der weitere Schallschutz im Gladbecker Norden ist noch gar nicht klar; im Norden sind aber hohe Lärmschutzwände nötig

--die Trennwirkung der Autobahn wird erweitert, weil die Autobahn nicht mehr 20 sondern 40 Meter breit wird (mit Baustellen sogar gut 50 Meter)

-es gibt keine konkreten Aussagen zu Lärmbelästigung/ Schadstoffbelastung; diese führen zu Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Lernstörungen bei Kindern

-es gibt keine Detailpläne. Den Bürgern wird die Katze im Sack präsentiert.

  Fortsetzung nach dem Bild

Gladbecker A52 Stück mit Autobahnkreuz
     Foto: geplantes A52-Teilstück in Gladbeck mit dem riesigen Autobahnkreuz


-die CDU Gladbeck hat den frühen Wahltermin im März kritisiert, wollte Wahl im April- die soziale Liste sogar erst im September

-es gibt von der Stadt Gladbeck noch keine Stellungnahme zur Autobahn aus gesundheitlicher Sicht (Anmerkung: in Bottrop hatte das Gesundheitsamt die Autobahn abgelehnt)

-die A52 ist nicht eine Autobahn für Pendler, sondern für den Transit- und LKW-/ Schwerlastverkehr (Seehäfenverkehr von der Nordsee kommend); der Pendlerverkehr nimmt mit der demografischen Entwicklung ab, geschätzt 8-10% in den nächsten 10 Jahren in Gladfbeck

-bis die Autobahn fertiggestellt ist, sind viele Pendler von heute in Rente

-es ist nicht klar, wie die Abgase aus dem Tunnel kommen; Verwirbeln mit Turbinen? aufgrund von Westwind würde der Dreck nach Osten wehen

-Tunnel erzeugen bei vielen Menschen Angst. Geschätzt 10-15% werden den Tunnel nicht nutzen  und durch Gladbeck drumherumfahren (was wiederrum die  Innenstadt und Wohngebiete belastet)

-der Tunnel ist zu kurz- es fehlt ein weiteres Stück im Norden

-der Tunnel hat eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h. Er hat eine Begrenzung mit Standstreifen-Vorbereitung; dadurch könnte auf 6 Spuren ausgebaut werden

- es ist eine erhöhte Unfallgefahr zu befürchten, wenn Autos direkt aus dem Tunnel kommend auf das  Autobahnkreuz fahren und sich orientieren müssen

-trotz bisheriger Zusicherung will Strassen NRW weiter die Salamitaktik verfolgen und ein separates Planfeststellungsverfahren für Gladbeck (obwohl Bottrop allein ohne das Kreuz Gladbeck kein Verkehrswert hat)

-der Bottroper Autobahnabschnitt soll 60-70 Mio Euro kosten, der Abschnitt in Gladbeck ca 200 Mio Euro

-statt Autobahn ist ein ganzheitliches Mobilitätskonzept gefordert (z.B. ist Gladbeck nur stündlich per S-Bahn erreichbar). In den 20er  Jahren gab es eine bessere Nahverkehrsanbindung als heute

-Prof Zöpel hat auf der Mobilitäts~Werk~Statt 2011 vor einer Zupflasterung mit Autobahnen gewarnt

-Gerhard Dorka im Gladbecker Rat zur A52: ein Jahrhundertprojekt- nur fürs letzte Jahrhundert!

-Autobahnen sind wie Staubsauger - sie ziehen neue Verkehre an!

-das Geld, das in den Autobahnbau geht, fehlt der Zechen- und Hafenbahn in Gladbeck 2018 (1000 Beschäftigte); es ist ein Verrat an die Eisenbahn in Gladbeck. Das Geld sollte besser für die Schiene verwendet werden

-aufgrund der langen Bauzeit wird Kaufkraft in Gladbeck verloren gehen, weil die Kunden von ausserhalb nicht mehr in die Stadt kommen

-es wird mehr Gefahrguttransporte geben als heute- vor allem im Tunnel


Letzte Änderung am 20.02.2012