STOPPT A52 IN BOTTROP

KEINE NEUE TRANSITAUTOBAHN DURCH DAS RUHRGEBIET!


FÜR DEN SCHUTZ DER BOTTROPER BÜRGER UND FÜR DEN SCHUTZ VOR EINER NEUEN TRANSITAUTOBAHN! 

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+++Infos zu GLADBECK und den Ratsbürgerentscheid zur A52+++ 

DIE NÄCHSTEN TERMINE

Dienstag, den 22.05.2012, 19.30 Uhr.  Treffen der IG Stoppt A52 Bottrop; Restaurant (ehemals Sokrates), Horster Str. 518, Bottrop

Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

(30.04.2012) Ein konstruktives Gespräch gab es zwischen den Mitgliedern der IG Stoppt A52 Tim Pelldorf, Ulrich Schnirch, Michael Gerber, Norbert und Anita Porwol und dem MdB der SPD Herrn Michael Gerdes Ende April. Im Vordergrund stand die Frage, wie Lärmschutz an der B224 für die Anwohner Gespraechverwirklicht werden kann. Die IG hatte in Erfahrung gebracht, dass für Lärmsanierungsmaßnahmen ein Fördertopf in Höhe von 50 Mio. € im Bundeshaushalt zur Verfügung steht. Herr Gerdes machte darauf aufmerksam, dass Bottrop sich in der Haushaltssperre befindet. Es gibt diesen Fördertopf, jedoch um daraus Geld zu bekommen, muss die Stadt einen Eigenanteil aufbringen. Die IG gab zu bedenken, dass vielleicht auch ein günstigerer Lärmschutz, z.B. durch Aufschüttung von Bodenaushub zu bekommen sei. Herr Gerdes machte deutlich, dass diese Planungen von Seiten der Verwaltung geprüft werden müssten. Deutlich machte die IG auch, dass sie schon Veränderungen in Hinsicht eines besseren ÖPNV, z.B. einen Städteschnellbus auf der B224, verwirklicht haben möchte. Herr Gerdes sprach von Berlin und dass dort der ÖPNV sehr attraktiv ist. Da würde das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, was leider für das Ruhrgebiet nicht gelte. Weitere Gesprächsbereitschaft ist von beiden Seiten signalisiert worden.

Grüne erinnern daran, dass Votum in Gladbeck Abbruch der A52-Planungen bedeutet

(24.04.2012)  Es ist nicht richtig, dass die GladbeckerInnen beim (Rats-)Bürgerentscheid am 25.03.2012 allein über die Frage abgestimmt haben, ob "sich die Stadt Gladbeck an der Finanzierung eines ca. 1,5 km langen Tunnels im Zuge des geplanten Baus der Autobahn A 52 mit rund 2 Millionen Euro beteiligen soll". Vielmehr enthielt der Stimmzettel den ausdrücklichen Hinweis, ein Votum mit "Nein" bedeute "einen Abbruch des Planungsprozesses des Ausbaus der B 224 zur A 52 auf Gladbecker Stadtgebiet durch das Land NRW" (Zitat des Stimmzetttel-Textes gemäß Beschluss der Sondersitzung des Gladbecker Stadtrates am 12.01.2012). Die Entscheidung gegen eine finanzielle Beteiligung der Stadt Gladbeck ist somit gleichzeitig eine Entscheidung gegen den Bau der Transitautobahn A 52. Denn die "Gladbecker wollen oben bleiben". Dies hat Bürgermeister Ulrich Roland bei zahlreichen Stellungnahmen zum Ratsbürgerentscheid wiederholt bekräftigt. Und die Prioritätenliste des Landes NRW sieht eindeutig einen "Planungsstopp bei Dissens" für die A 52 vor! Über den eigenen Verkehrswert entscheiden letztlich nicht Politiker im Landtagswahlkampf. Aber Staatssekretär Enak Ferlemann hat für das Bundesverkehrsministerium zweifelsfrei erklärt, der "Bottroper Abschnitt" entfalte ohne das Gladbecker Autobahnkreuz keinen eigenen Verkehrswert!
Hier finden Sie den Gladbecker Stimmzettel.

WAZ berichtet, dass Stadt Bottrop an A52-Plänen festhalten möchte

(19.04.2012) Die Stadt hat zu einem Antrag der Grünen im Planungsausschuss und der Bezirksvertretung Süd Stellung bezogen. Sie möchte weiterhin  die B 224 zu einem Teilstück der A 52 umbauen lassen. Das Genehmigungsverfahren für den Bottroper Abschnitt soll weiterlaufen. Das Land sehe in einem kurzen Abschnitt trotzdem „einen eigenen Verkehrswert“. Die Stadt selbst habe sich angeblich  viele Jahre erfolglos um einen freiwilligen Lärmschutz an der B 224 bemüht . 
Den ganzen Artikel können Sie hier lesen
Anmerkung: das Thema wird im Mai im Planungsausschuss der Stadt Bottrop ausführlich besprochen.

Bottroper Ratsherr Ulrich Schnirch zum WAZ-Bericht "Ablehnung der Transitautobahn A 52: Kein Raum für Interpretationen!"

( 27.03.2012)  Der Bottroper Ratsherr Ulrich Schnirch (Grüne) äussert sich in einer Pressemitteilung zum WAZ-Artikel "Ablehnung der Transitautobahn A 52: Kein Raum für Interpretationen!" : Die Bottroper SPD-Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper reagiert wenig souverän auf die klare Ablehnung der Transitautobahn A 52 in Gladbeck, wenn sie äußert, offensichtlich hätten die Gegner des Ausbaus mehr Anhänger mobilisiert als die Befürworter.
Dabei widerlegt gerade die "erstaunlich hohe Wahlbeteiligung" des ersten Ratsbürgerentscheids nach neuem NRW-Recht solche Legendenbildungen. Für Bürgermeister Ulrich Roland (ebenfalls SPD) ist die eindeutige Botschaft der Menschen, "wir wollen diese Autobahn nicht". Die getroffene "klare Entscheidung" lässt nach Angaben von Roland ausdrücklich "keinen Raum für Interpretationen" zu. Auch nicht in Bottrop!

IG Stoppt A52- Planungen für Transitautobahn in Bottrop einstellen!

(26.03.2012) Gestern haben sich die Gladbecker Bürger in einem Bürgerentscheid mit 55,8 % gegen den Ausbau der B224 zur A52 entschieden. Damit ist eingetreten, was das NRWVerkehrsministerium am 21.09.2011 verkündet hat: Stopp des Baus des Bottroper und Gladbecker Abschnitts bei Dissens, sprich Ablehnung der Stadt Gladbeck. Die IG Stoppt A52 fordert jetzt zusammen mit dem Netzwerk Bürgerinitiativen eine optimierte Verkehrsführung auf der B224. Dazu gehören ein durchgehendes Tempolimit von 50 km/h auf dem gesamten Bottroper Stadtgebiet sowie eine bessere Ampelschaltung. Außerdem fordert sie die Bottroper Politiker auf, dafür zu sorgen, dass eine Lärmschutzwand für den Ortsteil Welheim beantragt und umgesetzt wird. Nach den Baumfällungen an der B224 vor einigen Wochen ist die jetzige Situation unhaltbar. Es gibt keinen Lärm- und
Sichtschutz mehr. Die wichtige Filterfunktion der Bäume für Feinstäube und CO2 Belastung ist nicht mehr vorhanden. Rasch muss der gefällte Baumbestand wieder aufgeforstet werden.
Die IG Stoppt A 52 fordert vom Landesbetrieb Straßen NRW die Planungen für die Transitautobahn sofort endgültig einzustellen. Von der Stadt Bottrop erwarten wir die Planungen für das Gewerbegebiet Kraneburger Feld nicht weiter zu verfolgen. Notwendig ist jetzt ein nachhaltiges modernes Mobilitätskonzept für die ganze Region zu entwickeln. Im Rahmen von Innovation City sollte die Stadt Bottrop Initiativen für ein solches Mobilitätskonzept entwickeln.
Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Pressemitteilung des Bottroper OBs zum Nein in Gladbeck

(26.03.2012) Der Bottroper OB Bernd Tischler (SPD) bedauert den Ausgang des Ratsbürgerentscheides in der Nachbarstadt Gladbeck am Sonntag, 25. März, bei der sich die Mehrheit der stimmberechtigten Gladbecker Bürgerinnen und Bürger gegen die Realisierung der sogennannten "Tunnellösung" und damit auch gegen den Ausbau der B224 zur A 52 auf Gladbecker Stadtgebiet entschieden haben. Gegen den Ausbau haben sich knapp 56 Prozent, dafür 44 Prozent ausgesprochen.

 "Das Ergebnis des Ratsbürgerentscheids in Gladbeck ist nicht das, was wir uns in Bottrop erhofft haben. Als Ergebnis eines demokratischen Prozesses ist die Entscheidung natürlich zu respektieren", betont Bernd Tischler. "Dennoch bin ich der Auffassung, dass eine große Chance für die Entwicklung der Stadt Gladbeck und der Region nicht genutzt wurde. Auch für Bottrop ist damit der Ausbau der B 224 zur A 52 mit den für uns verbundenen Vorteilen, wie dem Lärmschutz für die Anwohner oder die Erschließung der Gewerbegebiete, zunächst vom Tisch." Denn die beteiligten Bundes- und Landesministerien hätten in den Vorgesprächen zum Kompromiss unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass es ohne die Zustimmung in Gladbeck zur Tunnellösung auch keinen Ausbau auf Bottroper Gebiet geben werde. "Darüber sollten diejenigen Bottroper Politiker nachdenken, die jetzt die Gladbecker Entscheidung bejubeln", mahnt der Oberbürgermeister und kündigt an: "Aus Verantwortung gegenüber den Bürgern meiner Stadt werde ich dennoch nichts unversucht lassen, in Gesprächen mit den zuständigen Ministerien zu erkunden, ob es eine Ausbau-Alternative für Bottrop geben kann."
Kommentar der IG Stoppt A52:  Wir haben schon mehrmals darauf hingewiesen, dass ein Lärmschutz auch ohne Autobahn möglich ist (schliesslich haben die Gladbecker auch Lärmschutz an der B224). Wir halten es auch für bedenklich, das Kraneburger Feld (eine der letzten Grünflächen im Raum Boy/Welheim) in ein Industriegebiet umzuwandeln.

Gladbecker entscheiden sich gegen den Ausbau der B224 zur A52

(25.03.2012) Beim ersten Gladbecker Bürgerentscheid haben sich die Gladbecker Bürger am Sonntag, den 25.03.2012, gegen den Ausbau der B224 zur A52 entschieden.
http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/klares-nein-zur-a-52-id6497112.html
http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/buergerentscheid-gladbeck-sagt-nein-zum-a-52-ausbau-id6495620.html

Ratsbürgerentscheid - ein Nein stoppt definitiv Bau der A52 in Gladbeck

(08.03.2012) In der jüngsten Vergangenheit gibt es Gerüchte, dass die Autobahn auf jeden Fall gebaut wird. Das ist aber falsch. Wenn die Mehrheit der Gladbecker Bürger mit Nein stimmt, wird die A52 definitiv nicht gebaut. In der Priorisierungsliste des Landes NRW heisst es zum Bau der A52:  "Weiterführung bei Konsens mit Gladbeck, Stopp bei Dissens."  Ausserdem wird der Verkehr bei Nichtbau der A52 bei weitem nicht so stark zunehmen wie mit einer Autobahn.  Die Zahl der Pendler nimmt sogar ab, weil bis 2030 die Gladbecker Bevölkerung um 9% schrumpft.

Bürgerinitiativen im WAZ-Interview: (Gesundheitliche ) Nachteile der A52 in Gladbeck überwiegen

(21.02.2012)  Im Interview mit der WAZ Gladbeck begrüssten die Bürgerinitiativen den für den 25. März anstehenden Ratsbürgerentscheid und empfehlen mit Nein zu stimmen. Sie begründen es mit dem (Anm: krebserzeugenden) Feinstaub, Stickstoffoxiden und Lärm durch die starke Verkehrszunahme mit der A 52. Ferner wiesen sie darauf hin, dass die Nachteile überwiegen. Das ganze Interview lesen Sie hier.

Verkehrsgutachten von Strassen NRW zum Bau der A52

(12.02.2012) Das Verkehrsgutachten von Strassen NRW zum Bau der A52 zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Gelsenkirchen Buer liegt uns nun vor. Sie können es hier als PDF-Dokument anschauen.

Stadt Bottrop lehnt Gespräch zu Baumfällungen ab

(08.02.2012) Die Stadt Bottrop hat die Bitte der IG Stoppt A52 um ein Gespräch abgelehnt. Hier ist der Brief.

Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz in Bottrop befasst sich mit Welheimer Baumfällungen

(27.01.2012) Der Bottroper Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz in Bottrop hat sich mit den Baumfällungen in Welheim befasst. Es gibt leider noch kein Protokoll, aber wir haben erfahren, dass von allen Parteien einzig die DKP, Grünen und ÖDP die Fällungen kritisiert haben. Die SPD hat die Fällungen sogar mit dem Hinweis auf die geplante A52 begrüsst. Statt einer Aufforstung plädiert die Stadt nur für niedriges Buschwerk! Wie soll das einen wirksamen Schutz gegen Lärm und Abgase bieten?
Aus dem Ausschuss-Protokoll:

Ratsherr Gerber berichtet, dass sich bei einer Begehung gezeigt habe, dass über 100 Bäume gefällt worden seien. Die Notwendigkeit dieser Fällungen sehe er nicht. Der Wohnwert der Gartensiedlung Welheim habe sich durch eine Verstärkung der Lärm- und Feinstaubbelastung verschlechtert. Er fragt nach, inwieweit eine Aufforstung durch die Deutsche Annington vorgesehen sei. Er frage sich, ob es eine artenschutzrechtliche Prüfung vor der Fällung der Bäume gegeben habe. Er bitte darum, das Baumgut-achten zur Verfügung zu stellen.
Hinweis: Das Baumgutachten wird der Niederschrift angehängt. (Anmerkung: es fehlt in der Niederschrift)
Ratsherr Göddertz stellt fest, dass die Baumfällungen der Gefahrenabwehr dienten. Eine Aufforstung mache aufgrund der Planungen für die A 52 nur in Teilen Sinn.
Technischer Beigeordneter Höving erläutert, dass sowohl der Landesbetrieb, ein Baumsachverständiger, ein zweiter Gutachter als auch der Fachbereich 68 vor der Abholzung die Notwendigkeit geprüft haben. Die Abholzung diente der Gefahrenabwehr. Eine artenschutzrechtliche Prüfung, die mehrere Monate Prüfungszeit beanspruche, könne in einer derartigen Situation nicht erfolgen. Auch die Pappeln an der Schule Boy könnten, wenn es notwendig sei, in absehbarer Zeit gefällt werden müssen.
Ratsherr Bombeck erkundigt sich, warum auch Baumbereiche gefällt wurden, die der B224 nicht gefährlich werden konnten und die Bäume nicht nur gekappt wurden.
Technischer Beigeordneter Höving erklärt, dass bei einer Kappung der Bäume Feuchtigkeit in die Kronen eindringen könne. Dies führe zu Vermorschung und Verpilzung. Der Fachbereich 68 habe bei seiner Prüfung, die Bäume einzubeziehen, die der Baumschutzsatzung unterliegen. In Teilen könne die Fläche sinnvoll aufgeforstet werden.
Herr Arentz verdeutlicht zusätzlich, dass Bäume, die in einem Verband gestanden haben, leichter fallen, wenn der Verband in Teilen aufgelöst werden müsste. Besonders die vor Ort gefällten Hybridpappeln seien sehr anfällig.

Partei informiert über geplanten A52-Bau in GladbeckInfoveranstaltung

25.01.2012) Auf einer Infoveranstaltung informierte die Bottroper DKP über den geplanten Bau der A52 in Gladbeck. In Vorträgen referierten Michael Gerber aus Bottrop und Gerhard Dorka aus Gladbeck über den geplanten Bau und die Folgen für Bottroper, Gladbecker und die gesamte Region. Die A52 ist als Transitautobahn geplant mit weitreichenden Folgen für Pendler, die Natur/ Umwelt und den Güterlastverkehr. Lesen Sie einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung  hier.



Baumfällungen in Bottrop- Welheim- was kommt nun?                  

Gartenstadt(15.01.2012) Nach den Baumfällungen entland der B224 fühlt man sich nicht mehr wie in einer Gartenstadt. Ca. 170 Bäume wurden gefällt- darunter nicht nur morsche Pappeln, sondern auch gesunde Pappeln und zahlreiche andere Bäume. Vor ca. 1 Jahr hatte man schon einmal Pappeln gestutzt (siehe Foto).
Warum dieses Mal die übrigen Pappeln komplett gefällt wurden und die gestutzten einfach so stehen blieben, ist rätselhaft. Es drängt sich der Verdacht auf , dass hier schon auf den Bau der A 52 hingearbeitet wurde. Weitere Kuriosität: oben an der Horster Strasse gibt es auch Pappeln an der B 224. Diese liess man aber vollkommen unangetastet. Ebenso die Radaranlage. Mehr Bilder hierzu in Kürze.


Bottroper Initiative sprach mit Landtagsabgeordneten

(28.09.2011) 5 Mitglieder der Initiative haben im Landtag mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr des landtages, Herrn Dieter Hilser und der Bottroper Landtagsabgeordneten Frau Cornelia Ruhkemper ein erstes Gespräch bezüglich der geplanten Autobahn A52 geführt. Mehr.

Stellungnahme der IG Stoppt A52 zum WAZ-Bericht vom 29.09.2011

(30.09.2011) Wir als IG stellen mehr als in Frage, dass es durch den Teilabschnitt zu einer Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur kommt. Laut dem für den Bau erstellten Verkehrsgutachten ist in weiten Teilen Bottrops mit höheren Verkehrszahlen zu rechnen, die Zuwächse übersteigen die Verringerungen. Wir kritisieren, dass sich die Situation für die Anwohner angeblich verbessert. Der Verkehr auf der Trasse der A52 wird 50% höher sein als heute und ohne Tempolimit fliessen (ab 100 km/h sind Autos erheblich lauter als bei 70 km/h). Die zusätzliche Schadstoffbelastung wird bei steigendem Verkehr durch die Lärmschutz-Massnahmen nicht reduziert. Das Gesundheitsamt der Stadt Bottrop hat nicht ohne Grund in einer Stellungnahme vom Bau der A52 abgeraten.
Wir möchten ausserdem feststellen, dass die Behauptung, eine Lärmschutzwand gebe es nicht ohne Autobahn, falsch ist. es gibt Töpfe auf Bundesebene, aus denen Lärmschutzmassnahmen an Bundesstrassen finanziert werden- vorausgesetzt, die Stadt würde einen Antrag stellen.
Wir bezweifeln darüber hinaus, dass ein Bottroper Teilstück die Verkehrssituation auf der B224 wirklich verbessern würde. Statt an den Ampeln würde sich der Verkehr an der Stadteinfahrt Essen stauen. Hierfür bedarf es keiner Autobahn für zig Millionen Euro.

A52 wird weiter geplant, obwohl Essener Abschnitt gestoppt ist

(23.09.2011) Das NRW-Verkehrsministerium hat gestern eine Prioritätenliste für den Bau neuer Autobahnen veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass das Essener Teilstück der A52 ruhend gestellt wird und der Bottroper/ Gladbecker Abschnitt der A52 trotzdem gebaut werden soll, sofern ein Einvernehmen mit der Stadt Gladbeck erzielt wird. Nach unserer Ansicht macht mit dem Stopp des Essener Abschnitts das geplante Bottroper Teilstück der Autobahn nun endgültig ökonomisch keinen Simm mehr. Es wäre ein isoliertes Autobahnstück, das hohe Baukosten und mehr Lärm verursachen sowie Naherholungsflächen wie das Welheimer Wäldchen und Kraneburger Feld zerstören würde. Ausserdem würde sich zu Stosszeiten der Verkehr an der Essener Stadtgrenze stärker stauen und die Unfallgefahr steigen. Durch eine bessere Ampelschaltung sowie eine bessere Nahverkehrsanbindung zwischen Bottrop und Essen bzw. Gladbeck könnte man mit erheblich weniger Steuergeldern den Verkehr auf der B224 besser fliessen lassen.  Die IG Stoppt A52 fordert von der Bottroper Stadtspitze, sich zusammen mit Gladbeck für einen Stopp der A52 auszusprechen und zudem für die Welheimer und Boyer Anwohner der B224 eine Lärmschutzwand einzufordern.
Klarstellung:  In einem WAZ-Artikel heisst es "ohne Autobahn kein Lärmschutz längs der Trasse". Hierzu möchten wir anmerken, das es Geld für eine Lärmschutzwand auch ohne Autobahn gibt. Die Stadt hat bloss jahreland versäumt, einen Antrag für deren Bau zu stellen.
Pressemitteilung des NRW-Verkehrsministeriums
WAZ-Artikel







Stadt Bottrop stellt auch Forderungen im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz

(15.07.2011) Wie die WAZ berichtet, hat auch die Stadt Bottrop Forderungen für den Ausbau der A52. Dazu gehört u.a. ein besserer aktiver Schallschutz. Mehr

Aus dem Ausschussprotokoll:
Planfeststellungsverfahren zum Neubau der A 52; hier: Städtische Stellungnahme zum Deckblatt II
Beschluss:
Der Ausschuss stimmt der Stellungnahme zum Deckblatt II zu.
Abstimmungsergebnis: 14 dafür (8 SPD, 5 CDU, 1 FDP)
4 dagegen (1 DKP, 1 Grüne, 1 Linke, 1 ÖDP)
Erläuterungen:
Technischer Beigeordneter Höving erklärt, dass die zweite Auslegung mit Plan-änderungen und Gutachten zu Fortschreibungen der Ergebnisse der lärmtechnischen
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Untersuchung, der Ergebnisse der landschaftspflegerischen Begleitplanung und des Ergebnisses der Schadstoffuntersuchungen stattgefunden habe. Die Stadt habe in ihrer Stellungnahme verdeutlicht, dass einige Annahmen unplausibel seien wie z.B. der Rückgang des Anteils an Lastkraftwagen. Ebenso sei der Lärmschutz in seiner Ausgestaltung insbesondere dort, wo die Bahntrasse unterquert werde, nicht ausreichend definiert. Die Planung
 des RRB „Kleinbrechtshof“ führe zu einer Entwertung dieser als Grünverbindung im regionalen Grünzug C dienenden
 Aufforstungsfläche. Die im Kraneburger Feld geplanten  Ausgleichsmaßnahmen kollidieren mit der städtebaulich  geplanten Entwicklung dieses Gebietes, daher solle eine  räumliche Verlagerung der Ausgleichsmaßnahme geprüft  werden. Dies seien nur einige kritische Anmerkungen, die  ausführlich in der Stellungnahme der Stadt aufgeführt  seien.

 Sachkundiger Bürger Urban lehnt jegliche Eingriffe in der  Welheimer Mark und das Kraneburger Feld ab und werde  der Stellungnahme der Stadt nicht zustimmen. Er habe  Straßen.NRW zur Stellungnahme aufgefordert. Es gäbe  große Bedenken bezüglich des Artenschutzes, da im  Kraneburger Feld schützenswerte Vogelarten leben.  Diese Flächen mit Eichenfeldgehölzen seien nicht auf  streng geschützte oder geschützte Arten untersucht worden. Versuche, den Verlust zu kompensieren, wären nicht effektiv.
Hinweis: Eine Karte „Schutzwürdige Biotope“ in NRW bezüglich der Eichenfeldgehölze wird der Niederschrift als Anlage beigelegt.
Ratsherr Gerber merkt an, dass er schon bei der ersten Offenlage die mangelhafte Berücksichtigung von Umwelt- und Naturschutzbelangen kritisiert habe. Die hohe Zahl der Anregungen zeige den Unwillen der Bevölkerung gegenüber dem Bau der A 52. Bei den Grenzwertüberschreitungen von Stickoxiden und Feinstäuben sei mit Fahrverboten zu rechnen. In einer Mobilitätswerkstatt wurden neue Tendenzen der Verkehrsmobilität mit ÖPNV-Ansätzen entwickelt, daran sei weiter zu arbeiten. Daher werde die Stadt mit ihrer Zustimmung nicht ihrer Aufgabe gegenüber der Bevölkerung gerecht. In Folge des Baues der A 52 würden Natur und Umwelt in Bottrop maßgeblich zerstört, das Projekt sei abzulehnen.
Ratsherr Schnirch stellt fest, dass die große Zahl an Einwendungen das Interesse und die Sorgen der Bevölkerung aufzeigen, Straßen.NRW aber den zugesagten Dialog verweigere. Er bitte den Bürgermeister, sich für einen Dialog einzusetzen. Eine erhöhte Verkehrsbelastung führe zu einer Zerschneidung von Welheim und Boy, außerdem sei der Schienenlärm von Straßen.NRW nicht angemessen berücksichtigt. Luftbelastung und Klimaschutz blieben weitgehend außen vor. Da die Flächeninanspruchnahme groß sei, gerate der Lebensraum vieler Tierarten in Gefahr. Es stelle sich die Frage, wie der Artenschutz auch während der Bauzeit gewährleistet werde und wie Trittsteinbiotope gesichert würden.
Technischer Beigeordneter Höving bemerkt, dass im Vorfeld der Baumaßnahmen die Ausgleichsräume bzw. die Ausgleichmaßnahmen realisiert werden müssten.
Herr Beckmann erklärt, dass in den Fällen der Rebhühner die Ausgleichmaßnahmen im Vorfeld der Baumaßnahme erfüllt sein müssten, dies müsse durch ein Monitoring belegt werden.

...

Ratsherr Schnirch beantragt, die B 224, entsprechend der Stadt Gladbeck, in die Umweltzone aufzunehmen.
Der Antrag wird gegen zwei Stimmen (1 DKP, 1 Grüne) abgelehnt.


Über 1500 Einsprüche


(24.06.2011) Gegen den geplanten Bau der A52 in Bottrop hat es mehr als 1500 Einsprüche gegeben.


Planungsunterlagen für den Bau der A52


(05.06.2011) Hier finden Sie die wichtigsten Unterlagen aus der Planoffenlegung.
Schauen Sie sich an, wie die Lärmbelastung bei Ihnen zuhause sein wird, ob sie Grundstücke abgeben müssen und wie die Schadstoffbelastung zunimmt.
Beachten Sie, dass das Laden der einzelnen Dokumente aufgrund der Grösse etwas länger dauern kann.

Planerläuterung
Plankarte
Emissionsbericht

Grunderwerbsverzeichnis Teil 1
Grunderwerbsverzeichnis Teil 2
Lärmprognose Teil 1
Lärmprognose Teil 2
Lärmprognose Teil 3
Lärmprognose Teil 4
Lärmprognose Teil 5
Lärmprognose Teil 6
Lärmprognose Teil 7
Lärmprognose Teil 8
Untersuchung zu Amphibien
Artenschutzbeitrag
Faunabericht
Faunakarte
Fledermausbericht


Mustereinsprüche gegen die Autobahn!

Einspruch 1
Einspruch 2
Einspruch 3
Einspruch 4

Einspruchsfrist endet am 24.06.2011!

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder unter e-mail: stoppta52@freenet.de

Feinstaubbelastung in Nähe der geplanten A52 in Welheim heute schon zu hoch
(30.04.2011) Bis Ende März wurden laut einem Bericht der WAZ an der Messanlage in Welheim die zulässigen Höchstwerte bereits 26 mal überschritten (Vorjahr: 24 mal). Mit der geplanten A52 würde die Belastung noch weiter zunehmen- sogar im gesamen Bottroper Stadtgebiet.

Damals...
(07.04.2011) Schon einmal gab es in Bottrop unrealistische Pläne für den Bau einer Autobahn- und massiv Widerstand. Aber offenbar hat die Politik nichts daraus gelernt

Quelle: www.dkp-bottrop.de/Archiv/Notizen/Notizen%201974%2008.pdf


03.02.2011 Strassen NRW stellt neue Gutachten im Planungsausschuss der Stadt Bottrop vor-Offenlegung der neuen Planungsunterlagen und Einsprüche im März!

In der Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Bottrop erschienen von Straßen.NRW überraschend Frau Sauerwein-Bracksiek, Herr Pauly und der Landschaftsplaner Herr Hütte. Herr Pauly informierte über den Stand für eine weitere Offenlage zur Planfeststellung der A 52 für den Abschnitt Bottrop (B224 zur A52). Die Informationen wurden in einem Powerpoint-Präsentation vorgestellt, ohne dass den Sitzungsteilnehmern die Unterlagen ausgehändigt wurden.
Das neue Verkehrsgutachten hat einen erweiterten Prognosehorizont bis zum Jahr 2015. Die Daten basieren auf einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2005 und einer Knotenstromzählung aus dem Jahr 2007 sowie einer Verkehrsuntersuchung für den Abschnitt südlich der A 42 Richtung Essen.. Die Zahlen für die einzelnen Knotenpunkte/Streckenabschnitte der A 52 variieren etwas gegenüber der ersten Verkehrsprognose. Die höchste tägliche Belastung ergab sich zwischen der Prosperstraße und der A 42 mit max. 102.100 Fahrzeugen. Beim aktiven Schallschutz ergibt sich keine Änderung. Es bleibt bei einer maximalen Wall/Wand Höhe von bis zu 9 m. Inzwischen wurde Flüsterasphalt genehmigt. Die Lärmbelastung soll sich damit um 5 dBm verringern. Beim passiven Schallschutz gibt es durchaus Veränderungen, die bei der Offenlage genau geprüft werden muss.
Im Jahr 2010 wurde eine faunische Sonderuntersuchung durchgeführt. Bei der Kartierung der Vogelarten wurden 99 Vogelarten festgestellt, wovon 38 Vogelarten planungsrelevant seien. Bei den Amphibien wurden 5 Arten festgestellt.

Straßen.NRW übergibt die überarbeiteten Planungsunterlagen im März an die Bezirksregierung Münster, die dann ihrerseits die Offenlage vorbereitet und veranlasst. Der Erörterungstermin über die Einwendungen zur Planfeststellung (sowohl die Einwendungen aus dem Jahr 2009 wie auch die aktuellen) sollen in einem Erörterungstermin im Herbst 2011 behandelt werden. Für den Herbst ist auch der Beginn für die Planfeststellung für den Gladbecker Abschnitt der A 52 geplant.



Städtisches Verkehrsgutachten zeigt Verkehrszunahme durch A52

Gutachten Teil 1
Gutachten Teil 2
Sogar das Gesundheitsamt warnt vor der Autobahn! In einer Stellungnahme heisst es:
"Im Hinblick auf die gesetzlichen Immissionsgrenzwerte und die weiteren Kriterien des Gesundheitsschutzes ist somit aus Sicht des Gesundheitsamtes zu empfehlen, dem Planfeststellungantrag zum Bau der A52 in der vorliegenden Form nicht zu entsprechen!"



Letzte Änderung am 14.05.2012


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